Nr. 83 der AfA zum Download

Liebe Leserinnen und Leser,

hier könnt ihr die Nummer 83 der AfA herunterladen:

Ein Thema beherrscht zurzeit neben den Covid-19-Maßnahmen die Medien: Afghanistan. Nach über 20 Jahren militärischer Besatzung und Krieg mussten die USA und ihre NATO-Verbündeten den Rückzug antreten. Dieser Rückzug hat vor allem eines gezeigt: die USA haben ihr Ziel in Afghanistan nicht durchsetzen können. Diese Niederlage ist ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den Imperialismus. In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe haben wir die derzeitige Lage näher beleuchtet.

Im August feiern alle Antifaschisten und Revolutionäre den 85. Jahrestag der Gründung der Internationalen Brigaden. Die Internationalen Brigaden, sogenannte „Spanienkämpfer“, haben 40.000 Antifaschisten und Revolutionäre aus allen Ländern umfasst, die 1936 die spanische Republik gegen die Franco-Faschisten verteidigten. Auch 1.400 Freiwillige aus Österreich folgten diesem Aufruf und kamen dem spanischen Volk zu Hilfe. Dieses lebendige Beispiel der internationalen Solidarität ist auch heute besonders wichtig, wo Unterdrückung und Ausbeutung in vielen Teilen der Welt steigt. Es war ein Kampf der gezeigt hat, dass die Arbeiter in den verschiedensten Ländern gemeinsame Anliegen haben und sich dafür zusammenschließen. Damit wurde der Kampf in Spanien zu einem wichtigen Teil für die Niederschlagung des Faschismus.

Wir sehen, dass in den letzten eineinhalb Jahren viele Angriffe auf unsere sozialen und demokratischen Rechte gemacht wurden. Massenarbeitslosigkeit, Betriebsschließungen, steigende Armut und Einschränkungen der demokratischen Rechte… Es wurde so getan, als ob das eine „natürliche“ Entwicklung in der „Krisenzeit“ wäre. Nun sehen wir, dass viele Kapitalisten massiv davon profitiert haben und die Herrschenden immer dreister werden. Arbeitslose und Arbeiter werden unter Druck gesetzt, die Preise des alltäglichen Lebens haben sich erhöht und Maßnahmen zur Einschränkung des sozialen Lebens werden als „normal“ dargestellt. Für die kommenden KV-Verhandlungen im Herbst ist klar, dass die Arbeiter vom lächerlichen 1,5%-Abschluss des letzten Jahres lernen müssen, um nicht erneut über den Tisch gezogen zu werden. Dafür müssen wir uns jetzt schon zusammenschließen und unsere eigenen Interessen und Forderungen verteidigen!

Herzliche antifaschistische Grüße,

eure Redaktion

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