Streit zwischen SJ und ÖVP zu atterseer Seegrundstück

Die ÖVP hat beantragt, ein großes Seegrundstück der Sozialistischen Jugend (SJ) zu enteignen. Das Grundstück des Eurocamps in Weißenbach am Attersee, dass der SJ 1951 zum symbolischen Preis von 25 Schilling pro Jahr übertragen worden war, soll sie laut ÖVP jetzt zum Preis von 180 000€ pro Jahr pachten.

Die SJ kritisiert nun die ÖVP, dass sie Jugendlichen den „freien Seezugang“ unmöglich machen würde, wo doch die ÖVP-Großspender in ganz Österreich Seegrundstücke aufkaufen und verbauen würden. Letzteres stimmt sicherlich. Doch hat das beispielsweise die Kärntner Sozialdemokratie nicht daran gehindert, öffentliche Grundstücke am Wörthersee an Frank Stronach für ein „großes Tourismusprojekt“ zu verkaufen. Auch der Ex-SP-Politiker Johannes Androsch hat ein großes Bauprojekt am Attersee gestartet, das für große Empörung bei der lokalen Bevölkerung gesorgt hat. Und das sind nur einzelne Beispiele der Korruption rund um die SPÖ. Es ist reine Heuchelei, dass sich die Jugendorganisation der SPÖ nun angeblich um den Seezugang der Bevölkerung sorgt, doch ist es eine Finte der ÖVP, die Korruption auf dieses der Partei übertragene Grundstück zu lenken.

Gleichzeitig müssen die Arbeiter und die „kleinen Leute“ auch wachsam bleiben, da durch solche Verfahren Einschränkungen z.B. für Grundeigentum von Vereinen und Organisationen vorbereitet werden könnten, über die sich die „große“ Korruption natürlich hinwegsetzen kann.

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