Nr. 82 der AfA zum Download

Liebe Leserinnen und Leser,

hier könnt ihr die Nummer 82 der AfA herunterladen:

hiermit haltet ihr die Nummer 82 des „AfA-Infoblatts“ in euren Händen. Die groß angekündigte „Entspannung“ und „Öffnung“ für den Sommer ist nicht gekommen. Im Gegenteil, nun werden wieder härtere Kontrollen der Corona-Maßnahmen eingefordert und darüber diskutiert wann der nächste Lockdown kommen wird – offensichtlich noch immer das „Allheilmittel“ gegen „alles“. Aber nicht nur die Corona-Maßnahmen sollen härter kontrolliert werden, der Arbeitsminister Kocher wies auch das AMS dazu an bei „Unwilligkeit“ hart zu sanktionieren. Während gegenüber den Arbeitern und Massen vor allem Kontrolle und Sanktionen an der Tagesordnung stehen, kommt mit dem Strache-Prozess im Fall PRIKRAF auf, dass für „die da oben“ vollkommene Freiheit und Willkür herrscht, um mit unseren Steuergeldern ihr Klientel zu bedienen. Als wäre es noch nicht genug, dass die hauptsächliche Steuerlast auf den „kleinen Leuten“ liegt, sollen diese auch noch Privatkrankenhäuser mitfinanzieren. Dass die Unterdrückten das nicht so „leiwand“ finden wie Strache und Co. ist richtig und drückt den gerechtfertigten Zorn gegenüber Korruption und Freunderlwirtschaft aus.

Dieses Monat, am 17. Juli, jährte sich der 94. Jahrestag der Julikämpfe 1927 der österreichischen Arbeiterbewegung. Im Juli 1927 wehrten sich die Arbeiter und kämpften gegen den Freispruch für die „Mörder von Schattendorf“, welche im Gewerkschaftshaus zwei Arbeiter ermordet hatten. Dieses Urteil war ein Symbol für die Angriffe gegen die Arbeiterklasse, für Klassenjustiz und Unrecht. Im Kampf gegen dieses Schandurteil wurden fast 100 Arbeiter umgebracht. Halten wir ihr Andenken und ihren Kampf hoch! Der Juli 1927 zeigte die starke Kraft der vereinten Arbeiterklasse, die sich sowohl gegen den aufkommenden Faschismus, als auch die falschen „Arbeiterführer“ richtete. Der Juli 1927 lehrte den Arbeitern, dass sie sich unter wirklich revolutionärer Führung zusammenschließen müssen, um kämpfen zu können.

Vor allem in den unterdrückten Ländern sehen wir einen großen Aufschwung an Massenbewegungen. In Kolumbien, Equador und Haiti erheben sich die Massen zu Hunderttausenden und zeigen, dass die Unterdrückung durch den Imperialismus auf morschen Beinen steht. Nicht zuletzt muss betont werden, dass Frankreich nach jahrelanger militärischer Besatzung in Mali seine Truppen nun abzieht. Die malische Bevölkerung stellte sich kräftig gegen die Besatzung und Frankreich schaffte es bei Weitem nicht, das Land unter seine Kontrolle zu bringen. Zeigen wir internationale Solidarität und Unterstützung mit diesen Kämpfen!

Herzliche antifaschistische Grüße,
eure Redaktion

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