Tirol: Illegale Mülldeponie – Seit Jahren bekannt und ignoriert

Tirol ist bekannt für den Tourismus und all die schönen Seiten der Natur. Der Blogger und Hobby-Archäologe Werner Kräutler entdeckte jedoch im Innsbrucker Stadtteil Vill eine nicht so vorzeigbare Facette des „schönen Land Tirols“: Eine illegale Mülldeponie von tonnenweise angehäuftem Bodenaushubmaterial. „Auf einmal standen wir vor einer Pyramide aus Dreck“ erzählte Kräutler in einem Gespräch mit dem ORF Tirol.

Die Ironie an der ganzen Sache ist, dass Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Die Grünen!) von diesem Problem bereits seit Herbst 2019 wusste. Dies zeigt ganz klar die Heuchelei und die Lügen der Politik der Herrschenden bezüglich des Umweltschutzes. Die gesamte Aufschüttung betrifft nicht weniger als 1200 Quadratmeter, wobei benachbarte Grundstücke durch abrollendes Material ebenfalls betroffen sind. Das gesamte Material wird mittels Radlader und Schubraupe über die Böschung geschoben, was nicht nur umweltschädlich ist, sondern die Aufschüttung, da alle vorhandenen Bäume überschüttet wurden, irreparable Schäden verursachte!

Zu diesem Problem kommt dazu, dass trotz des abrollenden Materials kein Hangfuß errichtet worden ist. Somit ist der Hang äußerst instabil und die Gefahr, vor allem für Wanderer, ist dadurch immens groß. Und das alles, während sich die Lokalpolitik schon weit über ein Jahr davon weiß. So zeigen die angeblich „umweltfreundlichen“ grünen Damen und Herren im Rathaus wieder einmal mehr, wie sehr sie Gefahren für die Gesundheit des Volkes und die Zerstörung der Umwelt in Kauf nehmen!

Ivana K.

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