Wien: Tausende protestieren gegen die Angriffe Israels!

Am Mittwoch den 12.5 versammelten sich auf der Mariahilferstraße tausende Demonstranten um gegen die antidemokratisch und mörderische Politik Israels zu protestieren. Die Demo war nicht nur gut besucht, sie war kämpferisch und auch viele Passanten solidarisierten sich spontan mit der Demonstration. Palästinenser, Österreicher und Menschen aus anderen Nationen trugen ihren Zorn gegen die Besatzungspolitik Israels auf die Straße.

Die gewaltsamen Vertreibungen in Jerusalem aus dem arabischen Viertels Sheikh Jarrah, die Angriffe auf die Al-Aqsa Moschee und die Bombardierung Gazas, waren die jüngsten Angriffe Israels gegen Palästina. Die nationale und internationale Reaktion auf diese Aggression war enorm. In vielen Städten versammelten sich Tausende von Menschen, um gegen die Vertreibung und den Mord an Palästinenser zu protestieren. „Free, Free Palestine!“ war über viele Straßen in Wien zu hören. Viele Transparente wurden mitgetragen, unter denen sich auch Abbilder von WiderstandkämpferInnen befanden, wie die weltbekannte Freiheitskämpferin Leila Khaled. Als sich der Demonstrationszug Richtung Platz der Menschenrechte bewegte, war es ein Meer an palästinensischen Fahnen, die die Demo bedeckte.

In unterschiedlichen Reden wurde die derzeitige Situation in Palästina geschildert: Mord, Zerbombung, Überwachung, Repression, Vertreibung, usw. Länder wie USA und Saudi Arabien wurden dabei wegen ihrer Unterstützung und Finanzierung dieser Angriffe angeprangert. Auch Österreich wurde hier mehrmals erwähnt, da das österreichische Kapital eng mit den Herrschenden Israels, besonders auch mit Sicherheitskonzernen in Israel zusammenarbeiten, welche sich für ihre Repression gegen Palästinenser, aber auch kritische Teile der jüdischen Bevölkerung ausgezeichnet haben. Ebenfalls wurde die Kriminalisierung der Proteste durch die herrschende Politik in Österreich verurteilt, welche Demonstrationen verbietet und eine Verleumdungskampagne gegen demokratische und antiimperialistische Personen und Organisationen vorantreibt, welche sich mit Palästina solidarisch erklären.

Nach den Reden meldeten sich auch einige Demonstranten zu Wort, die ihren Zorn gegen Kriegspolitik, Unterdrückung und Ausbeutung zum Ausdruck brachten. Ein Statement fiel besonders auf: Ein junger Afghane, der von der Demo mitgerissen wurde, drückte seine volle Solidarität mit dem Befreiungskampf Palästinas aus! Er deutete auf die gemeinsame Unterdrückung durch den (US-) Imperialismus, von der auch sein Land betroffen ist.

Die Demonstration war ein großer Erfolg und der Kampf für die legitimen Rechte der Palästinenser und der Befreiung Palästinas geht weiter! Es wurden weitere Proteste und Kundgebungen angekündigt.

Free, Free Palestine!

Nein zur Annexion palästinensischen Landes!

Eduardo S.

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