Wien: Internationale Solidarität gegen den imperialistischen Krieg im Donbass

Anlässlich eines internationalen Solidaritätstages gegen die zunehmende Aufrüstung und Kriegshandlungen in der Ukraine, fand auch in Wien eine Kundgebung statt. Zahlreiche fortschrittliche Personen und Organisationen bekräftigten ihre Solidarität mit der Ukrainischen Bevölkerung, vor allem mit der von den Kriegshandlungen besonders betroffenen Bevölkerung im Donbass. Mit dem Kundgebungsort am Schwarzenbergplatz, beim Denkmal der roten Armee, setzten die Aktivisten ein wichtiges Zeichen gegen Kriegstreiberei und Faschismus.

Demokratische, antiimperialistische und revolutionäre Organisationen zeigten dabei die Kriegstreiberei der westlichen Imperialisten auf. Der faschistische Putsch 2014, der durch die USA und EU gestützt war, sollte den Weg für eine Integration der Ukraine in den „Westen“ ebnen. Das Resultat ist bis heute andauernder Krieg, Privatisierung der Wirtschaft und Ruin von Millionen von Kleinbauern. Seit einigen Wochen ertönt verstärkt die Kriegstrommel: Über 100.000 Ukrainische Soldaten sind im Grenzgebiet zum Donbass stationiert. Seit März findet eine der größten Militärübungen seit dem zweiten Weltkrieg statt: 20.000 US-Soldaten, zusammen mit 17.000 Soldaten aus NATO-Mitgliedsstaaten und auch aus der Ukraine bereiten sich auf eine bewaffnete Konfrontation mit Russland vor.

Offensichtlich ist, dass es dabei nicht um eine heuchlerisch genannte „Demokratie“ oder „Menschenrechte“ geht, sondern um beinharte wirtschaftliche und geopolitische Interessen. In einer Rede eines antifaschistischen Aktivisten wurde hervorgehoben: „Insgesamt haben IWF, EU und die USA der Ukraine rund 40 Milliarden Dollar bereitgestellt unter der Bedingung des Ausverkaufs des Landes: Tausende Betriebe wurden Privatisiert und nun wurde auch das Verbot des Verkaufs von landwirtschaftlichem Boden aufgehoben, was die Enteignung von sieben Millionen Kleinbauern zur Folge haben wird. Die westliche Intervention in der Ukraine brachte den Ausverkauf des Landes, großes Elend und Armut der ukrainischen Bevölkerung.“ Bis heute hat sich das Volk im Donbass, in den autonomen Republiken Donetsk und Lugansk, erfolgreich gegen die Westintegration gewehrt – mit hohem Blutzoll. Der sieben Jahre andauernde blutige Krieg hat über 14.000 Menschenleben gekostet, aber die Bevölkerung im Donbass hat bis jetzt nicht aufgegeben sich zu wehren und zu kämpfen. Besonders die antifaschistischen Teile der Bevölkerung im Donbass haben mit Einsatz ihres Lebens den Ausverkauf ihres Landes an USA und EU verhindert. In der Rede wurde auch hervorgehoben, dass Österreich nicht unbeteiligt ist, sondern auch am Profit der „Integration in den Westen“ gewinnt. Mit den verstärkten Kriegsdrohungen und dem geforderten NATO-Beitritt der Ukraine stehen noch viel größere Massaker an der Ukrainischen Bevölkerung bevor, deshalb ist es unbedingt notwendig, dass alle demokratischen und antifaschistischen Organisationen und Personen ihre internationale Solidarität zeigen und entwickeln. Die erfolgreiche Kundgebung am 17. April war ein kraftvolles und entschlossenes Zeichen diese Solidarität zu entwickeln!

NATO, USA und EU – Hände weg von der Ukraine!

Unsere entschlossene Solidarität gilt den antifaschistischen und antiimperialistischen Kräften und allen Unterdrückten in der Ukraine!

Hoch die internationale Solidarität!

Johanna K.

Eine Antwort zu “Wien: Internationale Solidarität gegen den imperialistischen Krieg im Donbass

  1. Pingback: Rede: Gegen die imperialistischen Kriegstreiber in der Ukraine! | Antifaschistische Aktion - Infoblatt·

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