Unterstützen wir die Kampagne zur Internationalen Solidarität mit der Bauernbewegung in Brasilien

Im Folgenden dokumentieren wir einen Artikel der Internationalen Nachritenseite „NewEpochMedia“ der zur Internationalen Solidarität mit der revolutionären Bauernbewegung in Brasilien aufruft:

Die Angriffe der brasilianischen Reaktion gegen die revolutionäre Bauernbewegung sind mit tiefstem Klassenhass zu verurteilen! Wie im Aufruf zur internationalen Solidaritätskampagne dargelegt, verstärkt der brasilianische Staat seine Angriffe gegen die Bauernbewegung und bereitet gleichzeitig ein abscheuliches Massaker gegen die Bauern in Rondonia vor.

1995 nahmen 500 unterdrückte Bauern in Rondonia im Bereich der Hacienda Santa Elina, ein Land von 20.000 Hektar ein. Die Großgrundbesitzer der Hacienda reagierten mit Hilfe des brasilianischen Staates mit einem groß angelegten Massaker. Ganze Bauernfamilien, Frauen und Kinder wurden auf abscheulichste Weise ermordet. Dieser August 1995 ging als „Massaker von Corumbiara“ in die Geschichte ein. Die Bauern konnten mit ihrem heldenhaften Kampf ein noch größeres Ausmaß des Massakers abwenden. Der heldenhafte Widerstand der Bauern von Santa Elina ist der revolutionären Bewegung seitdem als „Schlacht von Santa Elina“ bekannt.

Letztes Jahr, anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums, konnten sich die Bauern unter den Forderungen „Das Land der ehemaligen Santa Elina gehört dem Volk! Land für diejenigen, die darauf arbeiten!“ vereinen. Die Bauern eigneten sich das Land an, teilte es unter den Bauernfamilien auf und kultivierten es im Interesse der Menschen in der gesamten Region! Dieser revolutionäre, demokratische Kampf im Interesse des brasilianischen Volkes wird vom Staat mit Gewalt und einem Massaker beantwortet.

Die Regierung von Rondonia, angeführt vom Gouverneur, einem Oberst der Militärpolizei, Marcos Rocha und dem Sicherheitsminister Cisneiro Pachá, „dem Schlächter von Santa Elina“, der bereits vor 26 Jahren den Großgrundbesitzern durch seine Gräueltaten gute Dienste geleistet hat, versucht nun alles um die Interessen der Imperialisten sowie des bürokratischen Kapitals und der Großgrundbesitzer durchzusetzen. Zu diesem Zweck starteten sie eine groß angelegte Repressionskampagne, in der sie gezielte Attentate, Folterungen, Inhaftierungen sowie Verleumdungskampagnen einsetzten. Ziel dieser Kampagne ist es, die von der Liga der armen Bauern (LCP) angeführte revolutionäre Bauernbewegung zu kriminalisieren und mit Lügen so weit wie möglich zu isolieren.

Im Gegensatz dazu forderte die LCP eine internationale Solidaritätskampagne! Dieser Aufruf erfuhr breiten Widerhall und es entwickelt sich eine starke internationale Solidaritätskampagne. Bereits in mehreren Ländern, wie zum Beispiel in Bolivien, den USA, Österreich und Deutschland wurden erste Maßnahmen zur Unterstützung des Kampfes der unterdrückten Bauern Brasiliens durchgeführt.

Nehmen wir alle diese internationale Solidaritätskampagne im Dienste der neudemokratischen Revolution in Brasilien, der proletarischen Weltrevolution und des internationalen Proletariats mit voller Kraft auf und unterstützen sie energisch!

Das Land der ehemaligen Santa Elina gehört dem Volk!
Es lebe die LCP!
Es lebe der heldenhafte Kampf der Bauern von Corumbiara!
Es lebe die neudemokratische Revolution!

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