Gedicht: „Nicht gottgegeben“

Wir möchten hier gerne ein Gedicht veröffentlichen, dass uns von einem Leser der Zeitung zugesendet wurde. Das Gedicht widmet sich wichtigen Anliegen des Volkes in der derzeitigen Lage und richtet sich gegen die Haltung, dass Demokratie- und Sozialabbau „unvermeidbar“ wären. Im Gegenteil, es ist eine Frage des Kampfes und wie sehr die Arbeiter und das Volk es verstehen sich zusammenzuschließen!

Nicht gottgegeben

So ist das eben gnädige Frau
das ich Bonze sie jetzt raushau.
Ein Kind zuhause, keine Arbeit mehr,
so zu leben wird unerträglich schwer.

Gewerkschaft beklatscht sich mit nicht vorhandener Kraft,
klopft sich auf die Schulter, für die Arbeit die sie macht:
KV unterschreiben, Buchhandlung schließen, Kurzarbeit durchgesetzt –
Hand in Hand mit den Herrschenden werden die Arbeiter gewetzt.

Arbeitslosengeld rauf auf 80 Prozent,
weils uns unter den Fingern brennt!
Keine Stelle frei wohin man sieht,
nur verhöhnt als nutzloser Tagedieb.

Die Bonzen haben den Sparstift in der Hand und streichen wie verrückt,
die Krise auf das Volk abwälzen –
sind dabei ganz entzückt.
Demokratie- und Sozialabbau ist nicht gottgegeben,
auch wenn die Herrschenden versuchen uns das einzureden!

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