Tirol: LKW-Fahrer werden wie Dreck behandelt

LOKALBERICHT – Groß ist der Zorn der LKW-Fahrer seit der verpflichtende Nachweis eines nicht länger als 48 Stunden alten, negativen Corona-Tests an den Grenzen zwischen Deutschland, Österreich und Italien eingeführt wurde. Das Resultat sind extrem lange Staus und riesige Masse-nansammlungen vor den Teststationen bei den Grenzen.

„Negativ gehst rein und positiv kommst raus“, fasst ein LKW-Fahrer die Situation an den Teststationen zusammen. Bis zu fünf Stunden mussten sich LKW-Fahrer bei minus 14 Grad in riesigen Schlangen anstellen. Ausbaden müssen diese „Gesundheits“-Maßnahme die Arbeiter selbst: „Der Fahrer bekommt Order vom Chef und die klingt so: ‚Mach den scheiß Test und schau, dass du bis 10 Uhr leer bist und ruf mich an wenn du weiter kommst‘. Genau so schaut die Wirklichkeit aus.“

Die Fahrer sagen, dass sie wegen der Lokalschließungen seit Monaten kein warmes Essen haben und keinen Zugang zu adäquaten sanitären Einrichtungen. „Die letzten Monate hat es niemand interessiert, ob oder wie wir geschützt sind“, stellte ein Fahrer fest. Nicht ohne Grund äußerten sich schon zahlreiche Fahrer positiv zu Streikmaßnahmen, um ihre Lage zu verbessern.

Ivana K.

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