Freiheit für Georges I. Abdallah!

Der revolutionäre Kämpfer Georges Ibrahim Abdallah ist seit 37 Jahren in Frankreich inhaftiert und damit einer der am längsten inhaftierten politischen Gefangenen weltweit. Im Dezember und Jänner gab es zahlreiche kraftvolle Solidaritätsaktionen für seine Freilassung, die meisten davon in verschiedenen Städten in Frankreich, aber auch im Libanon und in Palästina.

Geboren im Libanon, schloss sich Georges I. Abdallah schon in jungen Jahren dem Widerstandkampf gegen Besatzung und Imperialismus an und kämpfte sein ganzes Leben lang für die Befreiung Palästinas und den unterdrückten arabischen Völkern vom Imperialismus. Er war ein führendes Mitglied der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und später der „Bewaffneten Revolutionären Libanesischen Gruppen“ (FARL), die sich gegen die israelische Besatzung Palästinas und des südlichen Libanon (1982-1985) richteten. Abdallah wurde 1984 in Lyon in Frankreich aufgrund seiner Widerstandstätigkeit verhaftet und inhaftiert. In einem Prozess, der keine Beweise hervorbringen konnte, wurde er zu lebenslanger Haft (15 Jahre) verurteilt. Schon 1999 hatte Abdallah das Strafausmaß verbüßt, jedoch wurden alle Anträge auf Freilassung seit dem abgelehnt.

Georges Abdallah hat auch im Gefängnis nicht aufgehört den Kampf fortzusetzen, mobilisiert seine Mitgefangenen für Solidaritätsaktionen und sendet Botschaften zur Unterstützung des Kampfes der unterdrückten arabischen Völker aus dem Gefängnis. Er ist international ein wichtiges Symbol für revolutionäre Standhaftigkeit und Zuversicht in den Kampf der Unterdrückten. Vor allem antiimperialistische und revolutionäre Kräfte in Frankreich fordern bei den Solidaritäts-Aktionen hartnäckig seine Freiheit und prangern den französischen Staat an, den Freiheitskämpfer weiter gefangen zu halten.

„In dieser Zeit großer Kämpfe stärkt sich vor allem meine Überzeugung, dass wir diejenigen, die seit Jahrzehnten hinter diesen abscheulichen Mauern Widerstand leisten, nur dann am meisten unterstützten können, wenn wir mehr und mehr den antikapitalistischen und antiimperialistischen Kampf zur Grundlage unseres Kampfes machen.“ (G.I. Abdallah, 2018)

Erwin S.

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