Kraftvolle Mobilisierung gegen die Schließung des Wiener Lorenz-Böhler-Spitals

Danke für die Zusendung dieses Berichts der Internationalen Arbeiterhilfe:

Seit einer Woche werden vorm Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus in Meidling von Aktivisten der Arbeiterhilfe Flugblätter gegen die Schließung dieses so wichtigen Krankenhauses verteilt.

Einige Leute sind überrascht, so ziemlich alle mit denen wir reden, sind zornig.“ berichtete ein Aktivist „Sobald die Leute erfahren, dass dieses Krankenhaus in ein Ambulanzzentrum verwandelt werden soll, also einfach eingespart wird, während wir um die Kapazitäten im Gesundheitssystem freizuhalten jetzt gerade im Lockdown sind, haben sie wirklich viel Wut im Bauch!“

Es ist ein Wahnsinn“ meinte ein Pfleger. „Seit Jahren wollen sie dieses Krankenhaus schließen.“ Gerade jetzt mitten in der Corona-Pandemie ist die Schließung dieses wichtigen Krankenhauses, in dem ¼ aller Unfälle in Wien behandelt werden, eine bodenlose Frechheit. „Und dann erzählen sie uns, wir sollen bis nach Meidling pendeln, um die Personalnot auszugleichen.“ Bei einer solchen Behandlung der Pflege wundert es nicht, dass immer weniger neue Kollegen nachkommen.

Gerade für den Bezirk Brigittenau, wo der Ärztemangel immer größer wird, würde diese Schließung schwere Folgen haben. Auch im Bezirk wurden deshalb Flugblätter verteilt und auch hier war das Interesse groß.

Das UKH Lorenz Böhler muss BLEIBEN!

Hannes L.

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