Nr. 73 der „AfA“ steht zum Download bereit!

Wir freuen uns sehr, euch hiermit die neue Nummer der „AfA“ auch online zur Verfügung stellen zu können. Nachdem sie schon seit über einer Woche fleißig auf den Straßen und in den Betrieben verbreitet wird, könnt ihr die neue Nummer nun auch online lesen!

Dass das „Beklatschen“ der sogenannten systemrelevanten Berufe schon zu Beginn der Corona-Pandemie vor allem zur Besänftigung und Ruhigstellung der Beschäftigten dienen sollte, wurde mit den kürzlich abgeschossenen KV-Verhandlungen im Handel nur allzu deutlich. Keine Lohnerhöhungen. Keine Verbesserungen. Keine Aufstockung des Personals. Keine verpflichtende Prämie. Ein Abschluss der die Handelsriesen besonders freut.

Nach den mieserablen Abschlüssen des SWÖ-KV und des Mataller-KV sollte so ein Abschluss eigentlich nicht verwundern – zieht sich doch in all diesen Verhandlungen durch, dass sich die Beschäftigten voll und ganz in den Dienst der „Krisenbewältigung“ zu stellen hätten. Das Kapital ruft – die Gewerkschaftsspitze spurt – eine Vorgehensweise die wir schon aus vergangenen Krisen nur allzu gut kennen. Doch diese scheinbare „Ordnung“ bekommt angesichts der sich immer weiter verschärfenden Krise deutliche Risse und es häufen sich die Beispiele wo nicht „gespurt“ wird. Besonders haben wir in dieser Ausgabe der „AfA“ dabei den Kämpfen gegen die Schließung des MAN Werks in Steyr Platz eingeräumt, da sie eine wichtige Symbolwirkung für die Beschäftigten in verschiedenen Branchen haben. Gerade in diesem Kampf zeigte sich dass es notwendig ist, dass sich die Arbeiter und das Volk zusammenschließen, sich wehren und gemeinsam kämpfen, um etwas in ihrem Sinne erreichen zu können.

Doch nicht nur wirtschaftlich sollen sich die Beschäftigten den Interessen des Kapitals unterorden, auch im privaten Leben sollen die Leute nun wieder neue Einschränkungen hinnehmen um den Winter- und Weihnachtstourismus nicht zu gefährden. Ein „Lockdown-Light“ wird vorangetrieben um die Einstufung Österreichs als Risikogebiet für Touristen bis zur Wintersaison loszuwerden. Wir wollen deshalb besonders auf den Artikel „Zweiter Lockdown im Dienst des Wintertourismus“ hinweisen, der gut aufzeigt, dass die Verschärfung der Maßnahmen vor allem im Sinne der Großunternehmen beschlossen wurden und dabei das eigentliche Thema der Pandemie – die Gesundheit – immer mehr in den Hintergrund geschoben wird.

Die nächsten Wochen werden wieder viele Schwierigkeiten und Lasten für die Mehrheit der Bevölkerung bringen. Deshalb dürfen wir uns gerade in dieser Lage nicht davon abbringen lassen, noch kräftiger für unsere gerechten Forderungen einzutreten!

Herzliche antifaschistische und solidarische Grüße,
eure Redaktion

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