Innsbruck: Nein zu den Kündigungen bei Swarovski

In Tirol gab es bereits schon einige Solidaritätsaktionen von AktivistInnen gegen die Massenentlassungen bei Swarovski. Der Konzern hat geplant bis 2021 insgesamt 1800 ArbeiterInnen (das ist ein Drittel der Beschäftigten!) zu kündigen!

So wurden vor allem Flyer auf Pendler-Bushaltestellen und in Arbeiterbezirke verteilt. Da Swarosvki momentan Gesprächsthema Nummer 1 in Innsbruck ist, wurden die Flublätte mit viel Interesse angenommen. So stach vor allem heraus, dass sich die Leute solidarisch mit den Swarovski-ArbeiterInnen zeigen. Ein Passant meinte: „Es ist die reinste Frechheit, dass Swarovski zuerst die Kurzarbeit so schamlos ausnützt und dann hunderte ArbeiterInnen kündigt!“

In einem Gespräch mit einer Arbeiterin von Swarovski, teilte sie mit: „Mit dieser Ungewissheit leben zu müssen, ob man morgen noch einen Job hat oder nicht, ist die reinste Folter. Noch viel schlimmer trifft es die KollegInnen, welche im selben Haushalt wohnen, und dass sind nicht zu wenige!“

In der kommender Zeit wird es sicher noch weitere Aktionen geben, um sich mit den ArbeiterInnen von Swarovski gemeinsam zu wehren und den Kampf gegen die Massenentlassungen zu entwickeln!

Keine Abwälzungen der Krisenlasten auf den Rücken der ArbeiterInnen!

Keine Kündigungen bei Swarovski: Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Karin T.

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