Metaller-KV: Verschiebung der Verhandlungen ist massiver Angriff auf die ArbeiterInnen

Der Start der KV-Verhandlungen in der Metallindustrie wäre eigentlich am 24. September. Nun fordern die Unternehmer diese Verhandlungen zu verschieben. „Aus wirtschaftlicher Sicht wäre es am sinnvollsten, die Lohnverhandlungen in das nächste Jahr zu verschieben“, meint der Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie (FMTI). Er sagte, es gebe „heuer nichts zu verteilen, nur Sorgen“ und „Wir sind in einer absoluten Ausnahmesituation und müssen gemeinsam aus dieser Krise finden“. Noch nie wurden in Österreich die KV-Verhandlungen in der Metallindustrie verschoben, die sogenannte „Corona-Krise“ wird nun als Vorwand dafür genutzt eine Nullohnrunde durchzubringen!

Nun sollen also die ArbeiterInnen dafür herhalten, dass sich die Krise verschärft und auf die Möglichkeit der Verhandlung für ein Jahr lang verzichten? Während die Preise weiter steigen und alles teurer wird, sollen die ArbeiterInnen mit einer de facto Lohnkürzung zufriedengeben? Das Argument, dass es „heuer nichts zu verteilen“ gebe ist nur lächerlich, hat es doch die Herrschenden nicht davon abgehalten hunderte Millionen an große Unternehmen zu verschenken! Nun sollen diese Kosten aus den Arbeitern herausgepresst werden.

Genug ist genug: Keine Verschiebung der KV-Verhandlungen!

Wir zahlen nicht für die Krise!

Hannes L.

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