Wien: Protest gegen den Besuch von US-Außenminister Mike Pompeo

Am Freitag, dem 14. August fand in Wien eine kraftvolle Kundgebung gegen den Besuch des US-Außenministers, Mike Pompeo statt. Die gutbesuchte Kundgebung wurde organisiert von palästinensischen Organisationen, und verschiedene demokratische, antiimperialistische und antifaschistische Organisationen beteiligten sich daran.

Die Kundgebung war auffallend internationalistisch. Es beteiligten sich besonders migrantische Aktivisten aus verschiedenen Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und Europas. Der Grund dafür liegt auf der Hand: der Kampf gegen den US-Imperialismus, mit seinen maßlosen Aggressionen, vereint überall auf der Welt die Unterdrückten und Ausgebeuteten.

Die Kundgebung traf auf großen Anklang bei Teilnehmern und Passanten. Viele Menschen blieben stehen und hörten sehr interessiert zu. „Wir kommen aus Serbien. Die USA haben auch unser Land zerstört.“ „Es ist ein Wahnsinn was hier passiert, und keiner redet darüber. Es ist super, dass ihr das macht!“

In vielen Reden wurde die Unterstützung der Herrschenden in Österreich gegenüber Israel angesprochen. Mit dem „Deal des Jahrhunderts“, den die Trump-Administration den Palästinensern vorgelegt hat, kommt es zu einer Reihe von Aggressionen. Auch die Herrschenden in Österreich beteiligen sich aktiv an dieser Kriegstreiberei. „In Afghanistan haben wir ein Sprichwort: Wenn du den Fisch fangen willst, mach das Wasser schmutzig.“, so die Rede eines afghanischen Aktivisten. „Wenn das Wasser schmutzig ist, kann der Fisch aus Verwirrung und Blindheit nicht flüchten und lässt sich leicht fangen.“ Entsprechend dieser Strategie stürzen die US-Imperialisten ganze Länder ins Chaos, um sie auszubeuten und zu zerstören. Das hat man auch im Irak und in Syrien gesehen, das ist auch ihr Plan im Iran und jetzt im Libanon. In Lateinamerika, das von den US-Imperialisten wie ihr Hintergarten behandelt wird, gibt es immer wieder Putschversuche, wie zuletzt gegen Venezuela, Bolivien und Nikaragua.

Auch für das eigene Volk bedeuten der US-Imperialismus keine „Demokratie“, das hat man zuletzt sehr gut an den riesigen Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt gesehen. Es wurde eine Aktion in Solidarität mit den „politisch Verfolgten Drei aus Austin“ (Austin‘s Targeted Three) gemacht. Diese Drei verhaftete Aktivisten sollen als Präzedenzfall dienen, um antifaschistische und antirassistische Gesinnung als terroristisch zu brandmarken. Damit zeigt sich klar, dass der Widerstand in den imperialistischen Ländern selbst und weltweit stehen auf derselben Seite stehen!

Umso besser, dass der Besuch des Verbrechers Pompeo in Wien nicht unbeantwortet blieb, sondern ein kraftvoller Ausdruck der internationalen Solidarität wurde. Denn selbst die schrecklichsten Angriffe der Imperialisten können zurückgeschlagen werden, wenn die Ausgebeuteten und Unterdrückten gemeinsam kämpfen.

Hoch die internationale Solidarität!
Nieder mit dem US-Imperialismus!

Ernesto S.

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