Gelungene Solidaritätsaktionen mit Varavara Rao und G. N. Saibaba

Wir freuen uns einen Bericht und Fotos von Solidaritätsaktionen aus Österreich zur sofortigen Freilassung von den revolutionären Intellektuellen Varavara Rao und G. N. Saibaba veröffentlichen zu können.

Diese Woche fanden in Wien und Oberösterreich gelungene Aktionen zur sofortigen Freilassung der revolutionären Intellektuellen Varavara Rao und G. N. Saibaba statt, die die Herrschenden in Indien im Gefängnis mithilfe von COVID-19 ermorden wollen.

In Linz wurde von antifaschistischen Aktivisten ein Solidaritätssypray angebracht, der die sofortige Freilassung on Varavara Rao und G. N. Saibaba fordert.

Varavara_Rao_Freilassung_1

An der Aktion in einem Wiener Arbeiterbezirk beteiligten sich antiimperialistische AktivistInnen, und Aktivsten der Basisgewerkschaft Wiener ArbeiterInnensyndikat. Viele Bewohner des Viertels zeigten großes Interesse, als sie auf das Thema angesprochen wurden.

“Wir machen die Aktion nicht in stiller Abgeschiedenheit, sondern wir erklären worum es geht.“, so wurde die Aktion eingeleitet. „Es ist sehr gut gelaufen, die Leute haben sich wirklich beteiligt.” berichtete eine Aktivistin. Einmal mehr zeigte sich den Aktivisten, dass die Solidarität mit der Revolution in Indien dem Volk in Österreich gut verständlich ist. “Wir haben geredet mit Leuten aus Bulgarien, der Türkei und Serbien, die einiges über die Probleme wissen, die die Probleme kennen, die von der imperialistischen Unterdrückung kommen, auch wenn sie in verschiedenen Ländern verschieden aussehen” “Freiheit für mein Land!”, wurde oft mitgerufen. Doch Unterdrückung gibt es auch in Österreich. Auch in Österreich wurde die Corona-Pandemie als Vorwand verwendet, um hunderttausende in die Arbeitslosigkeit und Armut zu befördern, auch wenn die Verhältnisse in Indien natürlich nicht vergleichbar sind. Grund genug für Solidarität. „Ich muss gleich in den Nachtdienst, aber vorher mache ich noch das Foto!“ sagte ein Aktivist.

Varavara Rao hat sich in seinem ganzen Wirken auf die Seite der unterdrückten Völker von Indien gestellt, der armen und landlosen Bauern, der Arbeiter, der religiösen Minderheiten, der Frauen, der Adivasi (Ureinwohner), die unterdrückt werden durch den Imperialismus und die halbfeudalen Verhältnisse im eigenen Land. Als Generalsekretär der „Revolutionär-Demokratischen Front“ weiß er, dass nationale Selbstbestimmung und Befreiung in Indien nur gegen den Imperialismus erkämpft werden kann.

Varavara Rao wurde 2018 mit 12 anderen Aktivisten verhaftet, unter fadenscheinigen Anschuldigungen (u.a. dass er den Präsidenten ermorden wolle). Nichts davon konnte nachgewiesen werden, dennoch sitzt er immer noch ohne Urteil im Gefängnis. Ähnlich erging es seinem Vorgänger als Generalsekretär der RDF, Professor G. N. Saibaba. Beide sind schwer krank, erhalten im Gefängnis aber nicht die notwendige medizinische Versorgung. Letzte Woche wurde Varavara Rao positiv auf Covid-19 getestet! Trotzdem wird er nicht freigelassen. Die Ausbreitung des Corona-Virus in indischen Gefängnissen zeigt klar, dass die Herrschenden in Indien offenbar nur dann die „Corona-Maßnahmen“ einhalten, wenn es darum geht Massenentlassungen und Unterdrückung zu rechtfertigen, während sie das Virus gleichzeitig einsetzten um gefährliche Kritiker zu ermorden.

Es ist nicht die enorme Ausbeutung und Unterdrückung die Indien besonders macht, sondern der großartige Widerstand. Im Jänner wurde zum wiederholten Mal der Rekord für den größten Streik der Menschheitsgeschichte gebrochen. Gleichzeitig gibt es in Indien die größte Revolution der Welt, den Volkskrieg in Indien, geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) die Gebiete vom Imperialismus befreit hat, die größer sind als Deutschland. Saibaba bringt es auf den Punkt „… dass der anti-feudale und anti-imperialistische Kampf, der sich über ganz Indien spannt und die revolutionäre Bewegung, die in einem beträchtlichen Teil des Landes existieren miteinander verwandt und verflochten sind.“

Varavara Rao und Saibaba zu verteidigen heißt den entwickeltsten Kampf gegen den Imperialismus zu verteidigen, die Revolution zu verteidigen. Das ist wichtig, auch um zu lernen, gegen die Probleme hier in Österreich zu kämpfen, gegen die Herrschenden in Österreich,die von der Unterdrückung des eigenen und des indischen Volkes profitieren.

Für die sofortige Freilassung von Varavara Rao und G. N. Saibaba!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Unterstützt die Revolution in Indien!

Marko K.

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