Wien: Demonstration gegen „Anti-Terror Act“ auf den Philippinen!

Die Organisation „Migrante Austria“ hat zu einer Demonstration am 27. Juli 2020 aufgerufen, an der sich auch antifaschistische AktivistInnen beteiligt haben: Gegen den „Anti-Terror Act“, den der philippinische Präsident Duterte am 3. Juli verhängt hat. Diese neue Verordnung erlaubt die willkürliche Festnahme und das Wegsperren von Menschen, die der Regierung „unangenehm“ werden, sie bedeutet noch mehr Repression, Überwachung und Gewalt gegen das philippinische Volk.

Die Demonstration ist Teil des Kampfes gegen die imperialistische Unterdrückung der Philippinen. Der „Anti-Terror Act“ ist ein besonders abscheuliches Beispiel für die weltweit zunehmende Faschisierung und Repression im Zuge der verschärfung der kapitalistischen Krise. Vor allem sind es die USA, die von der Unterdrückung und Ausbeutung des philippinischen Volks profitieren. Die mit dem US-Imperialismus verbündeten imperialisitischen Länder der EU – darunter auch Österreich – nehmen was sie kriegen können. Der Kampf richtet sich aber auch gegen den chinesischen Imperialismus, dessen Einfluss auf den Philippinen stetig zunimmt. Dieser Konflikt zwischen den Großmächten wird auf dem Rücken der ölker auf den Philippinen ausgetragen.

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Hoch die Internationale Solidarität!, wurde laut auf der Demonstration gerufen. Die Rednerinnen und Redner auf der Demonstration sprachen von der massive Verschärfung der Bedingungen auf den Philippinen, durch die repressiven „Corona-Maßnahmen“: Armut, Hunger und das Morden durch die Regierung haben noch mehr zugenommen. Auf den Philippinen gibt es den weltweit längstanhaltenden „Lockdown“ – und das in einem Land in dem Menschen von Tageslöhnen leben und viele Menschen Gefahr laufen zu verhungern, wenn sie einen Tag lang nicht arbeiten gehen. Die Anti-Terror-Verordnung dient zur Einschüchterung und ist ein Werkzeug um den Widerstand des Volkes zu brechen. Sie ist eine weitere Maßnahme, die sich gegen politische AtkivistInnen auf den Philippinen richtet und deren Leben bedroht. So groß, so wurde auf der Demo betont, ist die Angst der Herrschenden vor der Kraft des Volkes.

Und diese Kraft hat man auch auf der Demo mitbekommen. „Ich bin beeindruckt von der Stimmung und der Solidartät“, sagte ein Demonstrant. Ein klares Zeichen, dass auch wir in Österreich von den Kämpfen auf den Philippinen lernen müssen, in die eigene Kraft zu vertrauen, und solidarisch gegen alle Angriffe zu stehen.

Anna M.

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