Weitere Aktionen der Solidarität im Viertel organisiert!

In der vergangenen Woche wurden weiter Masken und Flugblätter im Viertel verteilt. Von der viel beworbenen „Entspannung“ ist unter den Arbeitern und im Volk nicht allzu viel merkbar, im Gengenteil werden die finanziellen Belastungen und die Repression noch viel deutlicher spürbar!

Antifaschistische Aktivisten und Aktivistinnen berichteten uns, dass die Leute im Viertel sehr offen sind für Diskussionen und nach wie vor die Verteilaktionen der Schutzmasken auf große Begeisterung stoßen!

„Vor allem der gerechtfertigte Ärger gegen die Regierung kam sehr deutlich zum Ausdruck. Ganz entgegen der in den bürgerlichen Medien verbreiteten Meinungsumfragen, wo die Regierung und insbesondere Kanzler Kurz gut abschnitten, stießen wir auf keinen einzigen Zuspruch zu den Maßnahmen. Die Leute bei uns im Viertel brachten ihren Hass und Zorn gegenüber dem Kanzler zum Ausdruck. Er steht für sie sehr sinnbildlich dafür, dass die Arbeiter und das Volk für die Krise zahlen, sowie für Überwachung und Polizeiwillkür.“, berichtete ein Aktivist.

Weiters wurde uns berichtet, dass die Masken, die durch Aktivisten produziert und verteilt wurden, sehr gern genommen werden und diese Aktion der Solidarität sehr begrüßt wird. Es gibt nun, wo der Bedarf weiter gestiegen ist (und durch die Schulöffnung weiter steigt), kaum mehr einen Supermarkt wo diese gratis vergeben werden. Teilweise wurden die Preise sogar noch erhöht. „Ein Bub der eine Maske genommen hatte, kehrte sogar noch um, denn, so meinte er seine Eltern brauchen auch dringend welche.“, so ein Aktivist.

Ein Arbeiter meinte: „So wie diese Maßnahmen gemacht werden ist das ein Witz. Es wird nur Angst verbreitet und wir müssen wieder mal für alles bezahlen.“ Er berichtete, dass er für sieben Wochen in den Urlaub geschickt wurde. Das stellt viele Familien vor das Problem, dass sie in den Sommerferien ihre Kinder nicht betreuen können. Außerdem berichteten einige, dass es besonders für jene, die in Kurzarbeit sind oder waren und jene die nun arbeitslos sind, eine finanzielle Katastrophe ist.

Gute Rückmeldungen haben die Aktivisten auch auf die Flugblätter bekommen. Die Leute im Viertel hoben hervor, dass man sonst nichts über diese Dinge erfahren würde.

Ein guter Schulterschluss konnte auch mit Einzel und Kleinunternehmer in der Nachbarschaft hergestellt werden. Der Betreiber eines kleinen Lebensmittelgeschäft beispielsweise berichtete über seine Lage. Er durfte während der Maßnahmen (weil er ja Lebensmittel verkauft) offen lassen, durch die große Verunsicherung aber, kamen deutlich weniger Leute als sonst. Eine Förderung, wie es so oft hieß, bekam er aber nicht. Anstatt der Förderungen wurde er aber durch Polizeikontrollen schikaniert. Ein Frisör berichtete von großen finanziellen Schwierigkeiten. Für die meisten in der Branche ist es einfach nicht möglich Rücklagen zu haben, sie bekamen aber für die 7/8 Wochen, wo sie nicht arbeiten durften gerade mal 1500 Euro. „Das reicht doch niemals für die Lokalmiete, Wohnung, laufenden Kosten usw.!“, meinte ein Frisör verärgert über die Maßnahmen und die „groß“ angekündigte Hilfe der Regierung.

„Die Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiterklasse und Volk werden noch lange und tiefe Auswirkungen bringen. Die Aktionen der vergangenen Woche zeigten es deutlich, was es braucht ist, dass wir uns fest zusammenschließen! Die Solidarität und der Widerstand gegen die arbeiter- und volksfeindlichen Maßnahmen der Herrschenden fällt nicht vom Himmel, sondern muss organisiert werden!“, hob eine Aktivistin die Wichtigkeit der Solidaritätsaktionen hervor.

Hoch die Solidarität!

Wehrt euch und kämpft: Für Arbeit, Gesundheit und Lohn!

Wehrt euch und kämpft: Gegen Militarisierung, Überwachung und Repression!

Die Kapitalisten sollen für die Krise zahlen!

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