Solidarität organisieren und den 1. Mai ins Viertel tragen!

Antifaschistische Aktivisten führten weitere Solidaritätsaktionen im Viertel durch. Sie verteilten selbst produzierte Masken an die ArbeiterInnen und Nachbarn. Auf den Masken wurden kleine Zetteln mit Losungen angebracht: Auch Erst recht an diesem 1.Mai: Wehrt euch und kämpft – Für Arbeit, Gesundheit und Lohn!“. In Diskussionen und Rückmeldung zeigte sich schnell, dass es richtig und wichtig ist, diese Losung zu verbreiten. Auch wurden erneut Spielsachen und Schulmaterialien unter den Nachbarn gesammelt und im Viertel verteilt. Bei diesen Aktionen verteilten die AktivistInnen Flyer, wo über den selbstständigen Streik bei Greiner, den Schweinereien bei Lidl berichtet wird und aufgerufen wird, den 1. Mai zu verteidigen! „Eines wird in den Diskussionen deutliche ersichtlich“, berichtete eine Aktivistin, „die breiten Volksmassen haben genug von der Willkür und Repression der Regierung!“

Außerdem erreichte uns ein Bericht, dass Aktivisten kleine Fahnen in der Nachbarschaft verteilten, mit einem kurzen Flugblatt und der Aufforderung diese am 1. Mai aufzuhängen. „Teilweise bekamen wir gleich Rückmeldungen, weil wir die Leute direkt antrafen. Da gab es viel Zuspruch und Zusicherungen, diese am 1. Mai aufzuhängen.“

Es erreichten uns auch Bilder von einer Unterstützerin, die Masken näht, sowie weitere Bilder aus der Nachbarschaft, zur Mobilisierung zum diesjährigen 1.Mai!

 

Aktivisten schickten uns Statements von verschiedenen Arbeitern die sie auf den Straßen trafen.

Ein Arbeiter sagte: „Ich finde das gut, dass ihr diese Flyer und Masken verteilt. Von diesem Streik bei Greiner hab ich auch nichts gewusst. Es ist bei uns aber fast die selbe Situation mit den Sicherheitsmaßnahmen von den Chefs.“

Ein weiterer meinte: „Ich habe zwei Freundinnen die in der Gastro tätig sind eine ist aus der Tschechei und die andere aus der Slowakei. Beide wurden mit der Corona Krise gekündigt. Sie leben jetzt vom AMS Geld haben aber Mieten, Strom, Wasser und Lebensmittel zu zahlen. Eine von ihnen muss auch noch die Miete in der Tschechei für ihre Kinder zahlen. Im selben Moment werden aber Millionen an Gelder an die Firmen bezahlt die eh genug Profit machen im Jahr aber auf die Bevölkerung auf die Arbeiter wird wieder einmal vergessen!“

 

Zum Abschlusswollen wir noch ein Statement hervorheben:

Erst recht an diesem 1. Mai müssen wir uns eng zusammen schließen. Arbeiter aus den verschiedensten Branchen berichten von teils unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Mehrere hunderttausende Arbeiter verlieren ihre Arbeit oder sind in Kurzarbeit, haben kaum Geld für ihre Wohnungen, ihr Leben. Von der Regierung darf man sich nichts erwarten, die versucht nur ihre eigenen Interessen zu sichern. Wir Arbeiter wollen darauf aufmerksam machen das wir nur gemeinsam uns gegen diese arbeiterfeindlichen Maßnahmen und Eingriffe der Regierung wehren können und das müssen wir auch am 1. Mai den Kampftag der Arbeiter zum Ausdruck bringen!“

Am 1. Mai: Wehrt euch und kämpft – Für Arbeit, Gesundheit und Lohn!

Die Kapitalisten sollen für die Krise zahlen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s