Solidarität für Frauen organisiert!

Aktivistinnen des Roten Frauenkomitees organisierten eine Hilfs- und Solidaritätsaktion und ließen uns davon einen kurzen Bericht und Bilder zukommen. Die AktivistInnen verteilten mit Schutzausrüstung Flugblätter zur Stärkung der Solidarität im Volk und für die Interessen der Frauen in der aktuellen Lage. Sie bieten ihre Hilfe für alltägliche Dinge an, wie Kinderbetreuung, Einkauf usw… außerdem hatten sie Desinfektionsmittel und Masken mit, um den Frauen damit Unterstützung zu geben.

Die AktivistInnen berichten, dass die Aktion sehr gut angekommen ist und von vielen begrüßt wurde. Nach vielen Diskussionen war klar, dass Frauen mit Kindern viele Probleme haben in der aktuellen Situation, und dass sie es gut finden wenn Hilfe organisiert wird. Die Situation ist für Frauen mit Kindern in vielen Fällen untragbar, was kein Wunder ist, da der sogenannte „Familienhärtefonds“ der Regierung nicht für arme Familien, besonders Alleinerziehende ist! Diese Frechheit der Regierung haben die Frauen, Familien und Kinder nun bitter auszubaden.

Die Frauen kritisieren auch die Versäumnisse der Regierung. Eine schwangere Frau hat die Untätigkeit der Regierung kritisiert: Die öffentlichen Verkehrsmittel werden nicht desinfiziert und es wird auch kein Desinfektionsmittel kostenlos bereitgestellt. Sie meinte „Die denken nicht daran, weil die Politiker sind eh mit ihrem eigenen Luxusauto unterwegs!“. Sie sagte auch: „Ich habe 15€ für ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel bezahlt“, und eine andere Frau berichtete sogar von 20€ für ein kleines Fläschchen.

Eine Frau berichtete den AktivistInnen auch, „Jetzt geht’s noch, aber auch nicht mehr lange!“ und spricht damit Probleme und Sorgen an, die viele haben: wie geht es weiter? Dass „alles schnell vorbei“ sein wird, ist natürlich Blödsinn, speziell für die Frauen werden die Krisenlasten sehr dramatische Verschärfung ihrer Lage heißen. Dass man kein Vertrauen in die Herrschenden haben darf, sondern die Solidarität und Hilfe selbst und eigenständig organisieren muss, dafür gab es viel Zustimmung und auch Dank. Trotz der großen medialen Berichterstattung wissen viele, dass die „Corona-Maßnahmen“ nicht im Dienste des Volkes gemacht wurden, sondern vor allem für „die Wirtschaft“, für die Herrschenden!

Die AktivistInnen führen mit großer Entschlossenheit die Hilfe im Volks und speziell unter den Frauen weiter und sehen diese Hilfe als wichtige Grundlage, um die Frauen im Kampf für ihre Interessen zu vereinen!

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