Berichte aus dem Wohnviertel: Es lebe der 1. Mai!

Ausgangsbeschränkungen, Schutzmaßnahmen oder Repression sind kein Grund, den 1. Mai nicht hochzuhalten. Im Gegenteil, muss gerade unter den aktuellen Bedingungen der internationale Kampftag der Arbeiterklasse kraftvoll verteidigt werden. Wir bedanken uns für die Zusendungen der Aktivisten, die für uns Statements und Aufrufe für den 1. Mai von ihren Nachbarn einholten!

Wehrt euch und kämpft – Für Arbeit, Gesundheit und Lohn!

[Bildaufschrift, übersetzt aus dem Mazedonischen: „1. Mai 2020: Wir alle gemeinsam müssen am 1. Mai hinausgehen um eins zu sagen – es ist genug mit den Fehlern der Kapitalisten.“]

„Der 1. Mai ist der wichtigste Tag der Arbeiter im ganzen Jahr. Dieser Tag gehört hochgehalten, gefeiert und verteidigt. Gerade jetzt, wo wir Arbeiter wieder einmal die Krisenlasten tragen müssen, müssen wir zusammen halten, dürfen uns den 1. Mai nicht nehmen lassen und müssen beginnen zu kämpfen! Das wünsche ich mir auch für meine Kinder und Enkelkinder.“

Slave

„Auch in Zeiten wie diesen schlägt das Kapital weiterhin Gewinn aus dem Leid der Arbeiterklasse, sie erzählen immer, dass wir alle in einem Boot sitzen, doch in Wirklichkeit gibt es „Team Bourgeoisie“ und „Team Arbeiterklasse“. Am 1. Mai müssen wir zeigen zu welchen Team wir gehören!“

Dom

„Wir Frauen, wir Ausländer und wir Hackler haben ein hartes Leben und müssen für kleines Geld unsere Rücken kaputt arbeiten – für wen, für die Kapitalisten! Gerade jetzt sehen wir noch deutlicher, dass wir den Herrschenden egal sind bzw. dass wir alleine für die Krise zahlen sollen. Gerade deswegen zeigen wir heuer am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, dass wir uns dagegen wehren und kämpfen, bis der Spieß umgedreht wird!“

Tatjana

„Heuer am 1. Mai ist es mir besonders wichtig zu betonen, dass wir es nicht zulassen dürfen, dass Repression und Polizeigewalt gegenüber Hackler immer mehr zunimmt, nur wegen der sogenannten „Corona-Krise“. Das ist eine Seuche, die rechtfertigt überhaupt keine Repression! Außerdem sehen wir deutlich: die Krisenlasten werden auf die Arbeiter und Volksmassen abgewälzt! Dagegen müssen wir aufstehen – daher: heraus zum 1. Mai!“

Jakob

„Wehrt euch und kämpft – Für Arbeit, Gesundheit und Lohn! Das finde ich ist eine wichtige Losung. Hunderttausende Arbeiter haben jetzt ihren Job verloren und viele andere setzten für die Arbeit ihre Gesundheit aufs Spiel. Ich bin Lehrling, da trifft es mich, was den Lohn betrifft nicht so hart, aber meine Kollegen in Kurzarbeit kommen mit ihrem Lohn gerade mal so aus. Und es zeigt sich in noch schnellerem Tempo wo das hin geht, wenn wir uns nicht wehren und kämpfen! Daher: Dieses Jahr erst recht – Heraus zum 1.Mai!“

Paul

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