Bericht: Vielseitige und kraftvolle Aktivitäten zum Boykott der EU-Wahl

Wir haben im folgenden einige Eindrücke von Aktionen gegen die EU-Wahl zusammengetragen. Wir freuen uns über weitere Bilder und Berichte, die ihr uns gerne über red.afa@gmx.at zukommen lassen könnt!

Kaum eine Wahl zur EU wurde als so „schicksalshaft“ und „wichtig“ präsentiert wie die eben vergangene. Trotz riesigem Aufwand, enormer Propaganda, Millionen an Steuergeldern sowie dem sogenannten „Ibiza-Skandal“, welcher kurz vor der Wahl an die Öffentlichkeit gebracht wurde, zeigte der Ausgang der Wahl in den verschiedenen Ländern der EU vor allem eins: Die regierenden Parteien verzeichneten große Verluste und die Wahlbeteiligung konnte nicht entscheidend gehoben werden.

Deshalb ist es umso entscheidender, dass bei dieser Wahl die Aktivitäten zum EU Wahl-Boykott nicht nur in vielen verschiedenen Ländern stattfanden, sondern im Rahmen von gemeinsamen Erklärungen und Aufrufen sogar in fester internationaler Verbundenheit durchgeführt wurden. In Österreich beteiligten sich viele AktivistInnen mit großem Einsatz daran die Losung „Nieder mit der EU! Nieder mit dem Imperialismus!“ sowie „Hoch den Internationalismus!“ zu verbreiten und damit einen festen Schulterschluss mit den breiten Teilen der Bevölkerung herzustellen, welche die EU ablehnen. Besonders die untersten Teile der Bevölkerung, die MigrantInnen, ArbeiterInnen und Jugendliche haben wenig Illusion in die EU, haben sie doch oft selbst erfahren, dass die EU vor allem Rassismus, verstärkte Ausbeutung, Sozialabbau und ungerechte Kriege bedeutet!

Eine antiimperialistische Aktivistin aus Wien sagte zu unseren Korrespondenten auf einer Veranstaltung gegen die EU: „Als kämpferische Aktivistinnen hat uns in Österreich besonders ein antiimperialistischer Aufruf gegen die EU inspiriert, der die Einheit der Revolutionäre und Antiimperialisten aus den unterdrückten als auch den imperialistischen Ländern in der EU zeigte und uns im Sinne der internationalen Solidarität einen klaren Auftrag zum Boykott gab! Wir verbreiten den aktiven Wahlboykott als Hebel um uns fest mit den ArbeiterInnen und MigrantInnen zusammenzuschließen die am meisten von der imperialistischen EU-Allianz unterdrückt werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele der Lüge von einer „friedlichen und demokratischen Union“ keinen Glauben schenken, sondern die EU als imperialistische und militärische Allianz entschieden ablehnen!“

In vielen Städten des Landes wurden sehr vielfältige und kraftvolle Aktivitäten gegen die EU-Wahl organisiert. Mit Spontankundgebungen, Plakaten, Transparenten und Diskussionsveranstaltungen wurde die EU-Wahl sehr gut dazu genutzt die Einheit der Unterdrückten und Ausgebeuteten gegen die EU durch gemeinsame Aktionen zu stärken!

Nieder mit EU und Kapital!

Hoch die internationale Solidarität!

 

 

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