Wirksame Kundgebung zum 5. Jahrestag des Massakers von Odessa

Am 2. Mai fand zu Ehren der Opfer des Massakers von Odessa eine Gedenkveranstaltung am Stephansplatz in Wien statt. Vor genau fünf Jahren misshandelten und ermordeten Faschisten über 50 GewerkschafterInnen und AntifaschistInnen in der ukrainischen Stadt Odessa. Dieses Massaker, und der restliche faschistische Terror prägten die Hinwendung zum „Westen“.

Das Thema stieß bei den Menschen am Donnerstag auf großes Interesse. Viele nahmen sich lange Zeit um den Reden zuzuhören und lebhafte Diskussionen wurden geführt. Auch UkrainerInnen waren unter den Touristen, und sie begrüßten dieses Zeichen der internationalen Solidarität.

Es war eine sehr gute Aktion mit wichtigen Positionen, so wurde zum Beispiel gezeigt wie das Massaker von verschiedenster Seite vertuscht und totgeschwiegen wird. Gegen den Einfluss der Imperialisten, besonders der EU und der USA bezog man klar Position und RednerInnen riefen dazu auf die kommenden EU-Wahlen zu boykottieren. Besonders wurde auch die Rolle Österreichs an den Kriegsverbrechen hervorgehoben, zum Beispiel die Transporte mit NATO-Kriegsgerät die über Österreichs Straßen in die Ukraine gingen. Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen für die internationale Solidarität und gegen die faschistische und imperialistische Politik.

Nieder mit Faschismus und Imperialismus!

Hoch die internationale Solidarität!

 

Aus der aktuellen Ausgabe der „Antifaschistischen Aktion – Infoblatt“: 

Fünf Jahre Massaker von Odessa

Am 2. Mai 2014, vor fünf Jahren, überfielen Faschisten der pro europäischen Maidanbewegung das Gewerkschaftshaus von Odessa. Sie misshandelten und ermordeten mehr als 50 Gewerkschaftsmitglieder und Antifaschisten, bevor sie das Gebäude in Brand setzten. Die ukrainischen Behörden, genauso wie die Behörden der EU und USA haben bis heute keinerlei Position zu diesem Massaker ergriffen. Es gibt weder eine Strafverfolgung, noch würde eine Gedenktafel oder ähnliches von offizieller Seite an das Massaker erinnern.
Ein großer Teil der Bevölkerung Odessas hat das grausame Massaker des damals eingesetzten faschistischen Marionetten-Regimes jedoch weder vergessen, noch gut geheißen!
Vor Fünf Jahren setzten sich in der Ukraine EU treue, faschistische Kräfte durch und begannen eine Jagd auf AntifaschistInnen und KommunistInnen. Mit dem Massaker in Odessa wurden mehr als 50 Todesopfer gefordert, zahlreiche AntifaschistInnen wurden von Demonstrationen weg, oder von Zuhause verschleppt und brutal ermordet. Das war der Beginn der Hinwendung zum „Westen“, von dem sich Teile der ukrainischen Bevölkerung eine Besserung versprachen. Die Realität heute zeigt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Bis heute forderte dieser Putsch, der ein Schachzug von EU und USA gegen den russischen Imperialismus war, tausende Todesopfer, die Bevölkerung leidet noch schlimmer unter Arbeitslosigkeit und Armut, die Löhne reichen kaum zum Leben, Arbeitsrechte sind nicht existent, Sonntagarbeit wurde eingeführt, es herrscht politische Verfolgung gegen Antifaschisten und Separatisten.

Was die EU der ukrainischen Bevölkerung brachte? Faschistischen Terror!

nora

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