Der 1. Mai 2019: „Fürs Proletariat: auf geht‘s zur Tat!“

KorrespondentInnen der „AfA“ sendeten uns Berichte und Fotos von 1. Mai Demonstrationen, sowie Aktionen aus Graz, Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Vorarlberg, welche wir in folgendem Bericht zusammen gefasst haben. Wir freuen uns über weitere Bilder, Berichte, Korrespondenzen und sonstige Beiträge zum 1. Mai 2019!

Der 1. Mai 2019: „Fürs Proletariat: auf geht‘s zur Tat!“

Tausende* gingen in ganz Österreich auf die Straße um den 1. Mai, den „internationalen Kampftag des Proletariats“ hochzuhalten. Es zeigte sich, dass es großes Interesse gibt Inhalte der ArbeiterInnen, wie den Widerstand gegen den 12 Stunden Tag, gegen das Kapital und für den Internationalismus auf die Straße zu tragen. Durch zahlreiche AktivistInnen und Revolutionäre die diesen 1. Mai beschritten, wurden Losungen gegen die EU auf die Straße gebracht, ein Ende des 12 Stunden Tages gefordert, gegen Rassismus eingetreten und im Mittelpunkt die Wichtigkeit einer revolutionären Organisation der Arbeiterklasse hervorgehoben!

Besonders wurde dem 1. Mai 2019 durch die revolutionären Kräfte in Österreich ein kraftvoller, lebendiger und internationalistischer Ausdruck verliehen. Vielerorts gingen Revolutionäre aus Österreich und der Türkei Schulter und Schulter und folgten dem Aufruf, gemeinsam einen roten Block zu bilden. Sie trugen eine kämpferische Stimmung in die Demonstrationen. In Linz, so wurde uns berichtet, wo die Demonstration kleiner ausfiel als im vergangenen Jahr, sondern auch durch Teile der Demoleitung versucht wurde die Demonstration auch noch zu spalten, war es dieser Block, der die Initiative übernahm und unter den DemonstrantInnen mit einer guten Stimmung die kämpferische Tradition des 1. Mai hochhielt! Ein Aktivist berichtete uns: „Nach dem von Teilen der Demoleitung ein Transparent, welches für den Maoismus steht ausgeschlossen werden sollte, rückten alle die sich dem Roten Block angeschlossen haben noch enger zusammen und zeigten sich noch entschlossener die Sache des internationalen Proletariats zu verteidigen.“ In Wien zeigte dieser Block sowohl seiner Zusammensetzung nach, als auch was Plakate und Transparente betrifft, einen sehr starken internationalistischen Ausdruck. Es wurden die fortschrittlichsten Kämpfe weltweit hochgehalten, beispielsweise wurden die politischen Gefangenen in Indien verteidigt und ein Plakat mit der Aufschrift: „Voran im Volkskrieg“ mitgetragen. „Ich habe noch keinen 1. Mai erlebt, wo die Einheit unter den Revolutionären so klar und deutlich ausgedrückt wurde, sowohl dem Inhalte nach, als auch in der gemeinsamen Aktion. Das war ein enorm wichtiger Schritt für das kommende Jahr und die bevorstehenden Aufgaben gegenüber der ArbeiterInnen und unterdrückten Massen. Sei es gegen die Angriffe der Herrschenden, oder auch gegen die EU!“, berichtete eine Aktivistin aus Wien.

In Innsbruck, so unsere KorrespondentInnen, stach besonders die Parole: „Vorwärts, vorwärts, heraus zum 1.Mai – es lebe hoch die Kommunistische Partei!“ hervor. „Entgegen der reformistischen Verdrehungen wurde sowohl der Kampf gegen den 12 Stunden Tag hochgehalten, als auch klar gestellt, dass die Kommunistische Partei im Zentrum steht.“, meinte ein Aktivst in Innsbruck.

Wir können aber auch berichten, dass der 1. Mai nicht nur auf Demonstrationen kraftvoll begangen wurde, sondern in unterschiedlichsten Formen auch „zur Bevölkerung gebracht wurde“. In Linz wurde beispielsweise am Jahrmarkt, im Gedränge von tausenden Leuten mit einer gelungenen Aktion die Losungen des 1. Mai unter die Leute gebracht. Das sorgte für Aufsehen und wurde sehr positiv aufgenommen!

Sehr entscheidend für diesen 1. Mai erscheint uns, dass 130 Jahre nach dem Beschluss zum 1. Mai als „Internationalem Kampftag“ seine Bedeutung und Tradition noch immer weiterlebt und dafür gekämpft wird „den Sozialismus ins Proletariat hineinzutragen“, so brachte es ein Aktivist auf der Demonstration in Graz gut auf den Punkt und fügte hinzu, „wir haben viel Aufmerksamkeit damit erregt, als wir mit Transparent und Parolen die internationale Ideologie des Proletariats mit einer kämpferischen Stimmung in die Demonstration getragen haben!“. Aus diesem Grund haben wir die Transparente mit der Aufschrift „Im Dienst des Proletariats – Es lebe die Organisation der Revolutionäre!“ sehr zentral in unseren Bericht aufgenommen. Der 1. Mai bewies in unterschiedlichen Formen, dass es heute in Österreich unter den ArbeiterInnen, unter der Jugend, den MigrantInnen und Frauen viele gibt, die in die eigene Kraft vertrauen und sich entschlossen in den Dienst des Proletariats stellen. In dieser Haltung lebt der Aufruf von Marx und Engels „Proletarier aller Länder, vereinigt euch“, der mit dem 1. Mai zur internationalen Tat wurde.

Wir wollen abschließen mit einem Zitat aus einer Rede anlässlich des diesjährigen 1. Mai: „Der diesjährige 1. Mai war ein wichtiges Signal an alle Revolutionäre, AntifaschistInnen und AntiimperialistInnen, noch entschiedener, im Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung die Organisation der Revolutionäre hervorzuheben und zu unterstützen!“

* Alleine in Innsbruck waren es ca. 2000 Leute.

 

 

 

 

KORRESPONDENZ

„Im Anschluss an die 1. Mai Demonstration startete einige Aktivisten noch eine Aktion am Urfahraner Jahrmarkt, das größte Volksfest das in Linz veranstaltet wird. Am selben Tag, nur kurze Zeit davor, hielt die FPÖ dort auch ihre traditionelle 1. Mai Veranstaltung ab, mit der gesamten Parteispitze. Es wimmelte von Menschen, sowie von Polizei. Das hinderte uns nicht, mit unserem Transparent durch die Menschenmenge zu ziehen und sowohl für die revolutionäre Organisation des Proletariats, als auch gegen die Angriffe der Herrschenden aufzutreten! Die Aktion wurde von den Leuten teilweise sehr positiv aufgenommen, besonders die Losung gegen den 12 Stunden Tag.“ (Nina)

 

 

 

 

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