Heraus zum 1.Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse!

Der 1. Mai ist mehr als nur ein freier Tag. Der „internationale Kampftag des Proletariats“, so wird er seit seiner Geburtsstunde bezeichnet, ist der Tag an dem die Unterdrückten und Ausgebeuteten weltweit in eine gemeinsame Aktion treten. Mit ganzer Kraft und Lebendigkeit wird an diesem Tag das gemeinsame Ziel hervorgehoben: Nieder mit dem Kapital! Es lebe die Revolution und der Sozialismus!

Besonders in diesem Jahr sollte die kämpferische Tradition des 1. Mai ins Zentrum gestellt werden, denn heuer ist der 130. Jahrestag des Beschlusses zum 1. Mai als gemeinsamen Kampftag der ArbeiterInnen aller Länder. Dieser geht auf Friedrich Engels zurück, der als wichtige Persönlichkeit der frühen Arbeiterbewegung die Einführung des 1. Mai, unter der wichtigen Losung des Kampfes für den 8-Stunden-Tag, durchsetzte. Das trug zum festen internationalen Zusammenschluss der ArbeiterInnen bei.

Das war kein einfacher Kampf. Er wurde in harter Auseinandersetzung gegen die sogenannten „alten Gewerkschafter“ durchgesetzt, Gewerkschaftsbonzen die nur eine kleine Minderheit der Facharbeiter vertraten und dem gemeinsamen Kampf der Arbeiter als Klasse entgegenstanden. Gerade heute wo in Österreich der 12-Stunden-Tag eingeführt wurde und eine reaktionäre Maßnahme der anderen folgt, muss dieser Kampf als Beispiel dienen. Als Beispiel dafür in die eigene Kraft zu vertrauen und den 1. Mai in den Dienst des Proletariats zu stellen, ihm einen kämpferischen, lebendigen und internationalistischen Ausdruck zu verleihen!

Der 1. Mai symbolisiert die kämpferische und revolutionäre Tradition der Arbeiterklasse!

Die vielen Proteste, Demonstrationen und auch Streiks die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, zeigten sehr gut, dass ein großer Teil der ArbeiterInnen und Massen die Angriffe des Kapitals nicht einfach hinnimmt. Ob in den Kämpfen gegen Rassismus, den 12-Stunden-Tag, die EU-Ratspräsidentschaft oder gegen Faschisten, deutlich wurde im vergangenen Jahr, dass es vor allem darauf ankommt den Protesten und Kämpfen eine Perspektive zu geben, damit diese nicht als Strohfeuer enden. Dafür braucht es einen klaren Blick auf die bevorstehenden Aufgaben. Friedrich Engels hat vor 130 Jahren sehr gut gezeigt, dass die Stärke der Arbeiterinnen und aller Unterdrückten vor allem in ihrer Organisation liegt. Eine Organisation um sich zu wehren, gegen die Angriffe der Herrschenden, um zu kämpfen gegen das Kapital und um Errungenschaften zu verteidigen. Eine revolutionäre Organisation im Dienste der Arbeiterklasse! Als konsequente AntifaschistInnen wollen wir auch heute für solch eine Organisation eintreten. Denn das braucht es dringend! Der 1. Mai muss von allen AntifaschistInnen und RevolutionärInnen genutzt werden, um die Kräfte zu stärken und mit einem klaren Blick auf die Zukunft ins neue Kampfjahr zu schreiten!

Beteiligt euch am 1. Mai, reiht euch ein in den internationalen Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung! Reiht euch ein in den Kampf gegen die Angriffe auf die ArbeiterInnen!

Es lebe die kämpferische und revolutionäre Tradition des 1. Mai!
Weg mit schwarz/blau! Nieder mit dem Kapital!
Weg mit dem 12 Stunden Tag und der 60 Stunden Woche! Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn!
Nieder mit der EU! Es lebe der Internationalismus!
Hoch die internationale Solidarität!

Redaktionserklärung der „Antifaschistischen Aktion – Infoblatt“, April 2019

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