Workshop des Roten Frauenkomitees auf der Rosa Luxemburg Konferenz

– Korrespondenz –

Am Wochenende des 2./3. März, fand in Wien das zweite Mal die Rosa Luxemburg Konferenz statt. Unterschiedliche fortschrittliche und demokratische Initiativen, Vereine und Verlage präsentieren dort ihre Bücher, machen Vorträge oder halten Workshops ab. Dieses Jahr war auch das Rote Frauenkomitee Wien auf der Rosa Luxemburg Konferenz und organisierte einen Workshop zum Thema „Proletarischer Feminismus“. Trotz der frühen Uhrzeit und noch wenigen Besuchern auf der Konferenz kamen viele verschiedene Leute, jung und alt, einige MigrantInnen und vor allem Frauen zu diesen sehr spannenden 1,5 Stunden. Alle waren sehr gespannt diese in breiten Teilen noch unbekannte Strömung in der Frauenbewegung kennenzulernen.

In sehr lebendiger und diskussionsfreudiger Stimmung arbeiteten die TeilnehmerInnen in Gruppen kurze Texte aus der Broschüre „Es lebe der proletarische Feminismus“, von KommunistInnen aus Österreich aus und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse. Vor allem der Ursprung des Patriarchats sowie der Zusammenhang zwischen Patriarchat und Kapitalismus wurde lebhaft diskutiert. Auch der ntwendige Kampf gegen den antimuslimischen Rassismus wurde angeregt diskutiert und eine Teilnehmernin meinte, dass „die muslimischen Frauen ein wichtiger Teil der Frauenbewegung“ seinen, weil diese besonders unterdrückt werden. Trotz unterschiedlichen Ansichten zu manchen Fragen, wurden sehr fruchtbare Diskussionen geführt und viele TeilnehmerInnen waren sich darin einige, dass sie den Proletarischen Feminismus und die Roten Frauenkomees näher kennen lernen wollen.

Eine Vertreterin des Roten Frauenkomitees rief abschließend dazu auf: „Schließt euch deshalb am 8. März dem Block der Roten Frauen auf den Demonstrationen an! Kämpfen wir gemeinsam!“ Als Korrespondentin kann ich mich da nur anschließen, und ihr liebe Leserinnen solltet das auch tun!

Sara B.

 

Es wurde auch ein großes und beeindruckendes Plakat welches von den Roten Frauenkomitees angefertigt wurde und Ausschnitte der letzten 100 Jahre proletarischer Frauenbewegung veranschaulichte präsentiert.

 

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