Gelungene Veranstaltung „EU:Hände weg von Afrika!“

Am 31. Jänner organisierte das von der Antifaschistischen Aktion mitbegründete „Bündnis gegen die Ausplünderung Afrikas“ eine Veranstaltung unter der Losung „EU: Hände weg von Afrika“. Besonders ist dabei hervorzuheben, dass es eine Veranstaltung wie diese, gemeinsam organisiert von afrikanischen und österreichischen AktivistInnen, in Österreich schon lange nicht mehr gegeben hat. Es war ein sehr lebendiger Abend mit vielen Diskussionen, der in dieser Frage eine wichtige erste Grundlage für den gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus, Ausbeutung und Unterdrückung gelegt hat!

AktivistInnen aus dem Kongo, Sudan, Kamerun, Tunesien und Österreich vertraten verschiedene antiimperialistische und demokratische Organisationen am Podium und gaben Einblicke in die wirtschaftliche und militärische Ausplünderung eines ganzen Kontinents, sowie in den Kampf gegen die damit einhergehende Unterdrückung und Ausbeutung.

Der große Andrang zur Veranstaltung, an der knapp 90 Leute teilnahmen, zeigt das große Interesse an diesem Thema. Vor allem die sehr unterschiedliche Zusammensetzung des Publikums, viele MigrantInnen aus afrikanischen Ländern unterschiedlicher Generationen, sowie ältere und jüngere AktivistInnen und BesucherInnen aus Österreich, machten die Diskussion zu einer sehr lebendigen Auseinandersetzung: Darüber wie wir den Kampf gegen die Ausplünderung Afrikas unterstützen können. Trotz der unterschiedlichen Zusammensetzung des Publikums einte es sich, als eine rassistische Provokateurin versuchte die Veranstaltung zu sprengen. Vor allem die Jugendlichen starteten mit Zwischenrufen und eine Rednerin auf dem Podium machte deutlich: Genug von der Bevormundung der AfrikanerInnen durch weiße Rassisten! Wir lassen uns das nicht gefallen! Und so wurde die Provokateurin aus dem Raum geworfen.

Eine Rednerin die eine AktivistInnengruppe der Antifaschistischen Aktion Wien vertrat, machte in ihrem lebendigen und kämpferischen Beitrag deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt der AktivistInnen aus den unterschiedlichen Kontinenten für den gemeinsamen Kampf gegen den Imperialismus ist. Ebenso betonte sie, dass wir keine Illusionen haben dürfen, auch nicht in das scheinbar „freundliche“ Gesicht der EU, deren Imperialisten ihren Einfluss in Afrika mit Entwicklungshilfe und Blauhelmen durchzuboxen versuchen, aber auch oft mit jeweils eigenen Militärmissionen.

Zum Schluss wurde noch zusammengefasst, dass es wichtig ist das Bündnis zu stärken, damit wir mit größerer Kraft unsere Anliegen und unsere Kampf gegen Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung fortsetzen können. Dafür war diese Veranstaltung ein kraftvoller Impuls! Als AfA-Infoblatt bedanken wir uns für die Einladung zu dieser Veranstaltung und werden weiter über die Arbeit zum Themenfeld und des Bündnisses berichten.

Isa B.

 

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