Donnerstagsdemos breiten sich aus!

Vergangenen Donnerstag, am 8.11. wurden in weiteren Städten Österreichs Donnerstagsdemos gegen die Politik der Regierung durchgeführt. Neben Wien gab es eine große Demonstration in Linz und auch in Klagenfurt und Innsbruck gab es Aktionen! In Klagenfurt wird bereits für die nächste Aktion am 6.12., sowie in Salzburg für 15.11. mobilisiert. Es zeigt sich, dass die Donnerstagsdemos noch nicht ausgeschöpft sind, sondern im Gegenteil sich nun auch in den anderen Bundesländern wieder vermehrt der Protest gegen die Regierung formiert.

Seit 4. Oktober gehen in Wien regelmäßig mehrere Tausend auf die Straße und nun kommen weitere Tausende in den Bundesländern dazu – die Donnerstagsdemos breiten sich aus!

Dass die Demonstrationen nicht nur anhalten, sondern sich auch ausbreiten, zeigt deutlich, dass sie großes Potential haben, die Kämpfe gegen die Regierung und Kapital weiterzuentwickeln. Es kommt darauf die Initiative zu ergreifen! Es kommt darauf an auf die eigene Kraft zu vertrauen – in dem Sinne, den antikapitalistischen Kampf voranzubringen!

Nieder mit schwarz/blau! Nieder mit dem Kapital!

Kämpferischer Antifaschismus voran!


Korrespondenz von der Donnerstagsdemo in Linz

Diese Woche gab es das erste mal in Linz eine Donnerstagsdemo gegen die Schwarz/Blaue Regierung. Es beteiligten sich bis zu 3000 DemonstrantInnen auf dieser Demonstration. Die Beteiligung war bunt gemischt, den Hauptteil machte aber die Jugend aus. Es fiel auf, dass sich nicht nur Linzer an der Demo beteiligten, sondern Leute aus verschiedenen Regionen Oberösterreichs angereist sind um ihren gerechtfertigten Zorn gegen die Regierung zu zeigen.

Die Stimmung auf der Demo war sehr gut, obwohl sie im allgemeinen sehr ruhig verlaufen ist gab einige AktivistInnen die einen kämpferischen Ausdruck in die Demonstration trugen. Es wurden Parolen geschrien wie: „Alerta, Alerta, Antifacista“ und „Hoch die Internationale Solidarität!“

Im allgemeinen war es eine gute Demonstration, die zeigte dass viele von jenen die nicht hinter den Angriffen der Regierung stehen, auch bereit sind etwas dagegen zu tun! Es zeigte, dass es ein großes Potential gibt um gegen diese Arbeiter, Frauen und Migranten feindliche Politik zu kämpfen!

Weg mit Schwarz – Blau! Nieder mit dem Kapital!

Voran im kämpferischen Antifaschismus!

 L.

Korrespondenz von der Donnerstagsdemo in Wien:

Die letzte Donnerstagsdemo fand am 8. November statt, dem Tag des Novemberpogroms. Das war der Startschuss für den großen Massenterror der Nazis, besonders gegen JüdInnen.

Es ist sehr positiv, dass das Gedenken an dieses Ereignis heuer in Wien vor allem im Rahmen der Donnerstagsdemo stattfand. Denn das bedeutet nicht nur historisch zu Gedenken sondern auch tatsächlich die Verbindungen zu heute zu ziehen. Die DemonstrantInnen verstanden es dieses Bewusstsein mit Parolen wie „Alerta! Antifacista!“ hochzuhalten und auch bei den Schlussreden wurde darauf eingegangen, dass unser Gedenken nur in der Verbindung zur Gegenwart Sinn macht.
Im Vergleich zum letzten Mal, wo die Demonstration sehr still gehalten wurde, war dieser Donnerstag ein voller Erfolg. Es war laut, mit einer guten kämpferischen Stimmung von der Roßauer Kaserne bis zum Parlament!

Ein gutes Beispiel wie konsequentes antifaschistisches Gedenken aussieht gab ein besonders lauter Block, der ein Transpi trug auf dem zu lesen war: „Für volles Arbeits- und Bleiberecht“ – auf Deutsch, auf Persisch und auf Arabisch. Das wurde von den DemonstrantInnen, PassantInnen und von den BewohnerInnen der an der Demoroute liegenden Häusern sehr gut aufgenommen. Viele machten Fotos.

Das zeigt, dass die Parallelen, die es zwischen dem antimuslimischen Rassismus und dem Antisemitismus gibt, nicht übersehen werden.

Im nächsten Schritt muss daran gearbeitet werden, dass Arbeiter und Migranten aktiv für die Demos mobilisiert werden. Damit mit den Demonstrationen mehr Leute erreicht werden, die nicht politisiert sind und damit diese sich mit einer Tatkraft an ihr beteiligen können die ihrer Lage angemessen ist.
Nieder mit Faschismus und Imperialismus!

Hinter dem Faschismus steht das Kapital! Der Kampf um Befreiung ist international!

Karl Linse

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s