Leo Gabler – Vorbild der Arbeiterjugend

Leo Gabler – ein wichtiger Kommunist und Antifaschist aus den Reihen der Arbeiterjugend in Österreich

Aus der aktuellen Ausgabe der AfA:

Leo_GablerLeo Gabler war einer der “12 Helden des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei”, welches sich unter den schweren Bedingungen des Nazifaschismus neu gründete und die Arbeit der Partei im Widerstand reorganisierte. Die 12 GenossInnen leisteten eine enorm wichtige aber auch schwierige Aufgabe, welche von vorne herein nichts geringeres als das ganze Leben der GenossInnen forderte. Daher gingen sie als Helden des österreichischen Proletariats in die Geschichte ein.

Leo Gabler wurde 1940 verhaftet, woraufhin eine lange Zeit der Folter und Marter folgte. Im Juni 1943 wurde er schließlich in den Klauen der Nazis zum Tode verurteilt und am 14. August des selben Jahres geköpft. Aus diesem Anlass setzte sich Ende August eine Gruppe von Freunden und Unterstützern der “AfA – Infoblatt”, hauptsächlich Schüler und Lehrlinge, mit der Lebensgeschichte von Leo Gabler auseinander, welcher vor allem für die Jugend eine wichtige Inspiration und Vorbild für den antifaschistischen Kampf heute ist. Im Folgenden wollen wir gerne einen von ihnen verfassten Text veröffentlichen:

Leo Gabler war ein Bub aus einer Arbeiterfamilie. 1920, schon mit 14 Jahren trat er in den Kommunistischen Jugendverband ein. Er bewies schon früh, dass er ein guter Vorkämpfer und Anführer der proletarischen Jugend war. Er war besonders für seine gute Agitationsarbeit bekannt, seine guten Reden und seine Begeisterungsfähigkeit.

Leo Gabler war ein revolutionärer Optimist. Es wird über ihn erzählt, dass er es selbst in den härtesten Zeiten immer wieder schaffte seine Genossen und Genossinnen motivieren durchzuhalten und weiter zu kämpfen, dass er ihnen Zuversicht geben konnte. Im Jahre 1930, bei einem Treffen des Kommunistischen Jugendverbandes, wurde eine Demonstration von den Heimwehrfaschisten angegriffen. Die Reihen der jungen Kommunisten schwankten einen Moment, und Leo, so wird über ihn erzählt, ergriff die rote Fahne, formierte mit dem Gesang der „Internationale“ die Jugend und sie vertrieben die Faschisten!

Leo Gabler widmete sein ganzes Leben der Revolution und der revolutionären Partei – der Kommunistischen Partei in Österreich*. Er bewies, dass es nicht nur möglich ist, sondern auch enorm wichtig ist, schon in jungen Jahren politisch aktiv zu sein und sich nicht von den Blendwerken der Bourgeoisie blenden zu lassen.

Jugendliche, wie Leo einer war, leben noch nicht so lange in diesem kapitalistischen System, weswegen es manchmal leichter ist, sie zu begeistern und zu mobilisieren, und gleichzeitig auch Schwierigkeiten für die Herrschenden mit sich bringt, um motivierte Jugendliche vom politischen Kampf abzuhalten.

Leo zeigte, dass es kein bestimmtes Alter braucht um sich zu organisieren, sondern besonders Jugendliche eine treibende Kraft sind. Er diskutierte bereits mit seinen Schulkollegen und später dann Arbeitskollegen über politische Themen und die Notwendigkeit sich zu organisieren und Widerstand zu leisten.

Gegen den Austrofaschismus, sowie gegen den Nazifaschismus, gab Leo Gabler alles im Kampf für ein freies, sozialistisches Österreich. Auch als er seine letzten Tage in Haft in den Kerkern der Nazi-Faschisten verbrachte, versuchte er alles die Häftlinge zu organisieren. Bis zur letzten Stunde verstand er die Notwendigkeit des revolutionären Kampfes und gab sein Leben für die Befreiung der Menschheit, für die Revolution und die revolutionäre Partei!

Jeder kann sich ein Beispiel nehmen an Leo, seiner Entschlossenheit und Zuversicht!

* was wenig zu tun hat mit der heutigen KPÖ, die mittlerweile zu einer ganz normalen liberale und kapitalistischen Partei geworden ist.

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