Salzburg: Kämpferisch und entschlossen gegen den EU – Gipfel der Herrschenden

Am Donnerstag den 20.09.18 fand in Salzburg eine Großdemonstration gegen den sogenannten „Sicherheitsgipfel“ im Zuge der Ratspräsidentschaft Österreichs statt. Trotz dem Versuch Salzburg durch ein riesiges Aufgebot von Kiwara, Heer, Hubschraubern und Fahrzeugen in ein Freiluftgefängnis zu verwandeln beteiligten sich mehr als 2000 Leute an der Demonstration. In unterschiedlichen Formen und Aktionen zeigten die DemonstratInnen ihre gerechtfertigte Ablehnung gegen die EU, ihren Hass auf deren mörderische Politik der Ausbeutung und Unterdrückung.

Dies setzte sich auch in verschiedene Aktionen innerhalb der Demonstration fort. Auf Hauswänden und Schaufenstern wurden Parolen gesprüht. In einer Aktion wurde sogar ein EU – Fahne verbrannt. Große Teile der DemonstrantInnen wichen auch dann nicht zurück als die Polizei mit Knüppeln, Pfefferspray in die Menge hineinrannte. Es zeigte sich dabei ganz gut, dass viele dazu bereit sind lieber Verhaftungen und U-Haft in Kauf zu nehmen – als sich mit dem Kapitalismus, mit Ausbeutung und Unterdrückung zu „arrangieren“.

Nieder mit EU und Kapital!“

Unter den Flugblättern die verteilt wurden, fiel eines den KorrespendentInnen der „AfA“ besonders auf, eine gemeinsame Erklärung von türkischen, serbischen und österreichischen revolutionären Kräfte. Diese richtete sich entschieden gegen die imperialistische EU-Allianz und zeigte, dass der internationale Zusammenschluss der AntifaschistInnen und Revolutionäre eine wichtige Voraussetzung im Kampf gege die EU ist. Das zeigte sich auch in der Demonstration mit Parolen wie: „Nieder mit EU und Kapital, der Kampf um Befreiung ist International!“ und einem Transparent wo drauf stand „Nieder mit EU und Kapital! Hoch den Internationalismus!“.

Nieder mit EU und Kapital, der Kampf um Befreiung ist International!“

Im allgemeinen war es eine sehr gute und kämpferische Demo. Die DemonstrantInnen stellten sich standhaft gegen die Kiwara und zeigten sich Solidarisch mit denen die in einem Polizeikessel festgehalten und dann festgenommen wurden. Dass ein großer Teil der Demo bereit war gegen die Kiwara zu kämpfen zeigt, dass es in Österreich viele Kräfte gibt die entschlossen gegen Faschismus und Imperialismus kämpfen wollen. Dieser Erfolg der AntifaschistInnen machte den Plan der Herrschenden, Salzburg als „Schauplatz“ ihrer Macht zu benutzen, ihre „unwidersprochene“ Herrschaft zu demonstrieren, in großen Teilen zunichte. Das ist eine sehr gute Ausgangslage für die kommenden Demonstrationen gegen die weiteren EU-Gipfel, wo wir besonders auf kommende Termine in Graz hinweisen möchten. Die AntifaschistInnen die an diesem Donnerstag aktiv waren sind ein Symbol dafür was es heißt fest in die eigene Kraft zu vertrauen und haben damit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet den Kampf gegen die EU auch in Österreich auf kämpferischer Grundlage zu entwickeln!

Nieder mit EU und Kapital!

Hoch den Internationalismus!“

Sofortige Freilassung des verhafteten Aktivisten der anti-EU Proteste in Salzburg!

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