Solidaritätsaktionen für die 23 verurteilten AktivistInnen in Brasilien

Wie in der aktuellen Ausgabe der AfA berichtet, wurden in Rio de Janeiro 23 AktivistInnen zu hohen Haftstrafen verurteilt, weil sie an den Protesten und Kämpfen gegen das FIFA-WM-Spektakel 2013 in Brasilien teilgenommen haben. Sie wurden zu 5-13 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie die Interessen der Bevölkerung verteidigt haben und entgegen der Lüge von einem „Sportevent für Alle“ zeigten, dass die WM für die Bevölkerung mehr Elend und Unterdrückung bedeutet.

Wie auf NewEpochMedia berichtet, fogten auch hier in Österreich AktivistInnen dem Aufruf von CEBRASPO und zeigten, dass sie den Kampf der brasilianischen Massen gegen die WM unterstützen und die 23 verurteilten AktivistInnen verteidigen. Unter den Losungen „Laturo nao e crime!“ (Kämpfen ist kein Verbrechen), „Freiheit für Igor Mendes!“, „Freiheit für die 23!“ und „Rebellion ist gerechtfertigt!“, wurden in mehreren Städten Aktionen gemacht.

Wien:

AktivistInnen aus Wien machten Wandbemalungen an Orten, an denen vor allem Jugendliche aus den untersten Schichten sind. Mit diesen Aktionen zeigten sie, dass sie Schulter an Schulter mit den 23 AktivistInnen gegen die Verbrechen des WM-Spektakels stehen und ihren Kampf verteidigen.

Linz:

In Linz wurde ebenfalls eine Spray-Aktion gemacht. Besonders hervorgehoben wurde hier, dass es wichtig ist den proletarischen Internationalismus immer an die erste Stelle zu setzen und zu zeigen, dass auch in den imperialistischen Ländern der Kampf gegen den Imperialismus aufgenommen wird. Die Kämpfe der 23 AktivistInnen müssen uns ein Beispiel sein, um auch in Österreich keine Illusionen in den bürgerlichen Rechtsstaat und seine Justiz zu haben.

Innsbruck:

In Innsbruck wurden mehrere Aktionen gemacht. Eine Wandbemalung und eine Transpiaktion auf der Straße, bei der mit Parolen die Losungen in der Bevölkerung verbreitet wurden: „Laturo nao e crime!“, „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und „Hoch die internationale Solidarität!“ Diese Aktion sorgte für einige Aufmerksamkeit bei den PassantInnen.

Hier findet ihr ein Video von der Soli-Aktion aus Innsbruck!

Salzburg:

In Salzburg wurde nach der feministischen Demonstration gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ der Klerikalfaschisten eine Transparentaktion durchgeführt. Hier wurde besonders Igor Mendes, als organisierter Teil der Massen und Jugend in Brasilien, als Revolutionär, hervorgehoben. Es wurden auch Parolen zur Freilassung der politischen Gefangenen gerufen.

bras-sbg-soli

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