Erfolgreicher Auftakt für kommende Proteste und Kämpfe gegen die EU!

Der erste Gipfel der im Rahmen der österreichischen EU-Rats Präsidentschaft nun in Innsbruck abgehalten wurde, wurde mit einem gelungenen, kämpferischen Auftakt der Proteste gegen die EU, diese Drecksallianz beantwortet!

Die Demonstration gestern in Innsbruck startete um 18:30 und dauerte bis etwa 21:00 Uhr. Es beteiligten sich laut verschiedenen Schätzungen aus der Demonstration etwa 2500 bis 3000 Leute (wie üblich laut der Kiwarei viel weniger: etwa 600, so die erste Veröffentlichung der Tiroler Tageszeitung).

Nicht nur zahlenmäßig, sondern vor allem die gute, kämpferische Stimmung dieser Demo ist ein wichtiger Erfolg und eine Anforderung an alle kommenden Proteste und Aktionen gegen die EU dieses gute Niveau zu halten und zu entwickeln!

Große Teile der Demo richtete sich gegen Überwachung und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen auch selbstgemachte „Überwachungskameras“ mit sich. Auch Antifaschismus und eine Verurteilung der herrschenden Asylpolitik spiegelten sich in Transparenten und Schildern wider. Die Demo war insgesamt sehr bunt gemischt, den Großteil machten junge Leute unterschiedlicher Orientierung aus, aber auch ältere Leute waren dabei.

Eine klare Haltung gegen die EU (und nicht irgendwelche Teilaspekte oder Einzelfragen) war laut ersten Berichten nur auf einem Transparent sichtbar: „Nieder mit EU und Kapital! Hoch den Internationalismus!“ Dieses Transparent wurde im größten Block der Demonstration mit guter und kämpferischer Stimmung getragen. Lau

t Berichten setzte sich dieser international zusammen, mit großer Beteiligung der AktivistInnen von „Partizan“, AktivistInnen einer neuen, antifaschistischen Initiative aus Innsbruck, dem „Antifaschistischen Kollektiv Innsbruck“, kämpferischen AktivistInnen aus ganz Österreich und, was besonders hervorzuheben ist, mit lautstarker Beteiligung von AntifaschistInnen aus Südtirol. Der Block machte Stimmung und die TeilnehmerInnen zeigten ihre gerechtfertigte Ablehnung gegen Imperialismus, Faschismus und die EU-Allianz. Um die Parolen zu unterstreichen wurde teilweise auch mit Skateboards auf die Straße geschlagen. Es war zu bemerken, dass viele Leute, vor allem jene die nirgends organisiert sind, in den Block strömten und kräftig mitschrien. Es wurden viele Parolen gegen die EU angestimmt. “Bei ihrem Gipfel sind Imperialisten, Ausbeuter und Faschisten!”, wurde besonders unterstützt. Aber auch: „Nieder mit EU und Kapital“, sowie „Weg mit der EU Armee!“, neben den üblichen bereits bekannten Parolen. Neu war auch eine Parole im Dialekt: „Am Rand von Europa fliaßt des Bluat – und ihr sogts wir hom damit nix am Huat!“

In einem Redebeitrag wurde die Notwendigkeit des Kampfes gegen den Österreichischen Imperialismus und des Kampfes gegen die schwarz-blaue Regierung hervorgehoben. Dass der Kampf international ist wurde besonders betont, sowie dass die Massen weltweit kämpfen und rebellieren – und ihre Rebellion gerechtfertigt ist!

Beim Abschluss (Annasäule, ein sehr belebter, zentraler Platz in der Innenstadt) wurden Leuchtfeuer gezündet und noch ein letztes mal lautstark Parolen geschrien. Die Stimmung erlebte einen Höhepunkt. Während die Kiwara in Stellung gingen, Helme auf und eng gedrängt bereit zum Einsatz, rückten auch die DemonstrantInnen immer enger – mit hoher Aufmerksamkeit und Geschlossenheit. Das ist besonders deshalb als positiv und gute Tendenz hervorzuheben, weil vor allem die unorganisierten Teile der TeilnehmerInnen bereit waren, kämpferische Teile der Demonstration zu verteidigen, während hingegen Ordner (der Plattform Innsbruck gegen Faschismus) beinahe handgreiflich einschritten, noch bevor die Kiwarei irgendeinen Anschein machte was zu tun. Das ist weder „übervorsichtig“, noch einfach mit „Pflicht der Ordner“ abzutun, sondern eine durch und durch reaktionäre Haltung – gegen die Kämpfe der Massen gerichtet, gegen jegliche revolutionäre Politik gerichtet! Die Mehrheit der DemonstrantInnen zeigte jedoch, dass sie sich so einer Demoleitung nicht mehr unterordnen werden, sie reihten sich in die Reihen der kämpferischen AntifaschistInnen und RevolutionärInnen ein und waren bereit auch gegen die Kiwerei stehen zu bleiben!

„Nieder mit EU & Kapital! Hoch den Internationalismus!“ Die Demonstration war ein guter Ausdruck des Internationalismus, die verdeutlichte, dass sich auch in den imperialistischen Ländern der Kampf gegen die EU und den Imperialismus entwickelt, was wichtig ist für den engen Schulterschluss mit den kämpfenden Massen in den unterdrückten Ländern und Nationen.

Insgesamt war das ein gelungener Auftakt für alle kommenden Aktionen und Demonstrationen gegen die EU, eine Allianz der Kriegstreiber und Ausbeuter. Es entstand Schwung, den es weiter mitzunehmen gilt!

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