Wien: Kämpferischer Protest gegen Faschisten und Antifeministen

Am Samstag, den 14. April, haben sich KorrespondentInnen der Antifaschistischen Aktion an einer antifaschistischen und feministischen Kundgebung beteiligt. Der Protest richtete sich gegen eine Demo von offenen Faschisten, die den Mord an einer deutschen Jugendlichen in der Stadt Kandel für ihre rassistische und frauenfeindliche Hetze instrumentalisieren wollten. Aufgerufen zu der faschistischen Demo hat der Initiator von PEGIDA-Wien, Emanuel Nagl und es haben sich auch Vertreter der AfD aus Deutschland daran beteiligt. An der antifaschistischen Gegenkundgebung nahmen obwohl nur sehr kurzfristig mobilisiert werden konnte, etwa 50-60 AntifaschistInnen und FeministInnen teil und machten damit deutlich, dass die Faschisten nicht unwidersprochen marschieren können.

Trotz der niedrigen Zahl an GegendemonstrantInnen schaffte es die kämpferischen AntifaschistInnen durch laute Parolen und gemeinsames singen von antifaschistischen und revolutionären Liedern eine lebendige und aktive Stimmung zu verbreiten. „Feuer und Flamme dem Patriarchat – Gegen Sexismus im Alltag und im Staat!“ und „Frauen kämpft gegen Rassismus, Kopftuchverbot und Sexismus!“ waren Parolen die von vielen AntifaschistInnen mit gerufen wurden. Als die Faschisten dann marschierten, wurden sie von den AntifaschistInnen mit Parolen wie „Alerta, Alerta Antiscista!“ gestört. Die AfD in Deutschland ist so wie die FPÖ in Österreich ein Teil der aggressivsten Vertreter des Kapitals der jeweiligen Länder. Ihr vorgeschobener Grund „unsere Frauen zu beschützen“ muss als heuchlerische Lüge bezeichnet werden. Denn es sind genau jene Kräfte die die Frauen als „schwaches“ und „minderwertiges“ Geschlecht bezeichnen, deren „natürlicher“ Platz im Haushalt und bei der Kindererziehung ist. Der antifaschistische und feministische Kampf darf jedoch nicht nur gegen einen Teil der Herrschenden gerichtet sein. Denn auch durch die vorherige Rot/Schwarz Regierung wurden antidemokratische Gesetze durchgeboxt wie z.B. das Überwachungspaket (welches von der Schwarz/Blau Regierung übernommen wurde), das Burkaverbot oder Einschränkungen im Demonstrationsgesetz. Es muss den FeministInnen und AntifaschistInnen klar sein, dass alle Parlamentsparteien im Interesse des Kapitals und damit des Patriarchats handeln. Dass es Gewalt an Frauen auch von Teilen der Massen gibt, wo auch Migranten dazugehören ist klar, doch wird die Gewalt an Frauen hauptsächlich von einem patriarchalen System geschürt und gefördert, weshalb sich der Kampf aller Feministinnen gegen den Imperialismus und gegen das Patriarchat richten muss, sowie gegen die offenen Faschisten die die Stiefeltruppen dieses Systems darstellen!

Frauen wehrt euch und kämpft!

Nieder mit dem Kapital!

Weg mit Schwarz/Blau!

Kämpferischer Antifaschismus voran!

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