Bericht: 19. Jahrestag des NATO-Bombardements gegen Jugoslawien

Am 24. März gab es anlässlich des 19. Jahrestags der NATO-Bombardierung gegen Jugoslawien eine Gedenkkundgebung in Wien. Es haben sich ca. 200 Menschen am Stephansplatz versammelt um an den ungerechten Bombenangriff 1999 auf Jugoslawien zu erinnern. Es war ein klarer Bruch mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen und der erste Angriffskrieg Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Mit dieser wichtigen Kundgebung wurde klar gemacht, dass die Zerschlagung Jugoslawiens durch die USA und die EU-Allianz nicht vergessen ist, bis heute lasten die Folgen dieses ungerechten Krieges auf den Völkern des Balkans. Auch Korrespondenten der Antifaschistischen Aktion – Infoblatt beteiligten sich aktiv an der Kundgebung, hielten eine Rede und verbreiteten ein Flugblatt. Ein Transparent das gehalten wurde mit der Aufschrift: „Hände weg vom Balkan! EU zerschlagen!“ kam besonders gut bei den Protestierenden an.

Unbenannt

Es beteiligten sich auch direkte Opfer des Bombenterrors an der Kundgebung, die den Angriff auf Jugoslawien miterlebten. Einige berichteten: „Es gab willkürliche Luftangriffe über Ortschaften ohne irgendwelche militärischen Ziele“, „viele Zivile Opfer die Aufgrund der Einmischung der Imperialisten sterben mussten“ und „Serbien wurde zum größten Feindbild gemacht obwohl es seitens kroatischer, bosniakischer und albanischer Nationalisten genauso Blutbäder gegen die Serbien gab“. Das Resultat dieses Angriffskrieges waren aufgesplitterte, zerstörte Länder mit korrupten Regierungen. Eine leichte Beute für die „westlichen“ Imperialisten. Vor allem die EU zeigte mit der Beteiligung an den Bombardements ihr wahres Gesicht: Das nackte Interesse nach größeren Einflussgebieten und größerem Profit. Österreich profitierte nach der Zerschlagung Jugoslawiens vom Elend der Menschen in den zerstörten Ländern. Währenddessen immer mehr österreichische Soldaten nach Bosnien, Serbien und im Zuge der KFOR-Mission in den Kosovo geschickt werden, scheffeln österreichische Konzerne Millionen durch die Ausbeutung der Massen am Balkan. Die Kämpfe am Balkan gegen die NATO, EU und die EU-Osterweiterung richten sich auch gegen das österreichischen Kapital, was allen Antiimperialisten die klare Aufgabe erteilt, sich zusammenzuschließen und diesen Kampf auch in Österreich aufzunehmen.

Imperialisten: Hände weg vom Balkan!

Verteidigt das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen!

Smrt NATO, smrt Imperializmu, sloboda Narodu!

 

Weg mit schwarz/blau! Nieder mit dem Kapital!

Kämpfender Antifaschismus voran!

 

 

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