Wien: Opernballdemo – Nun heißt es weiter kämpfen!

Der Opernball wurde auch dieses Jahr wieder zum Schauplatz der Dekadenz der Herrschenden, auf dem sich die Vertreter der „neuen“ Regierung und Bundespräsident Van der Bellen in einem aufgeblasenen Fest zur Schau zu stellen versuchten. Dass Van der Bellen als Ehrengast gerade den offenen Nazi und Führer der ukrainischen Regierung Poroshenko eingeladen hat, ist ein deutliches Symbol für die zunehmende Aggressivität des Kapitals, auf Kosten der Bevölkerung in Österreich, sowie International. Deshalb ist es auch gut und gerechtfertigt, dass es heuer wider eine Demonstration gegen diesen Ball gab, als Teil des Widerstandes gegen die schwarz/blaue Regierung und die zunehmende Offensive des Faschismus.

2017 versuchte die KJÖ/KSV nach einigen Jahren Pause, mit ihrem Revival der Opernballdemo einen neuen Ausdruck zu verleihen. Damit legten sie sich eine sehr hohe Messlatte, da die Demos gegen den Opernball in Vergangenheit immer dafür bekannt waren groß und kämpferisch zu sein. Mit der Demonstration gegen den Opernball 2018 sollte diese gute Tradition unter den Vorzeichen der neuen schwarz/blauen Regierung zum zweiten Mal wiederaufgenommen werden. Am Donnerstag (8.2.) gab es den zweiten Anlauf wo bis zu 200 Personen teilnahmen. Die Antifaschistische Aktion hat trotz sehr defensiv angelegter Demoroute dem ganzen einen kämpferischen Ausdruck vermittelt. Durch Kurzreden wo der faschistische ukrainische Präsident Poroshenko vorkam, wurde auch der Internationalismus zum Ausdruck gebracht, der unbedingter Teil des antifaschistischen Kampfes sein muss. Poroshenko spielt für das österreichische Kapital eine große Rolle. Seine Nazi–Regierung in der Ukraine, welche mit Blutbädern versucht die Widerstände zu unterdrücken, ist das worauf das österreichische Kapital setzt um weiter ausbeuten und unterdrücken zu können. Wenn wir dem Kapital den Kampf ansagen wollen, müssen wir auch dort hinsehen wo es am stärksten andere Völker unterdrückt und ausbeutet und dürfen uns nicht von schön klingenden Losungen nach „gerechter Umverteilung“ blenden lassen.

Alle kämpferischen AntifaschistInnen sind nun, nachdem die dichte Welle an Demonstrationen vorbei ist, aufgerufen nicht nachzulassen und den Kampf weiter zu führen. Auch dürfen wir uns nicht davon verunsichern lassen, wenn einzelne Demonstrationen nicht zum Erfolg führen, sondern müssen jede Gelegenheit dafür nutzen um unseren Fokus noch stärker auf ein langfristiges Vorgehen gegen die Herrschaft des Kapitals und die Regierung zu legen, denn diese werden nicht in einem Akt, nicht im „Vorbeigehen“ beseitigt werden. Die Gegenbewegung rund um Schwarz/Blau brachte einen frischen Wind im antifaschistischen Kampf, im Kampf gegen das Kapital. Spätestens nach der ersten ÖVP/FPÖ Regierung wurde immer klarer, dass auch die SPÖ keine geringeres Übel ist. Ihre Politik ist die selbe nur mit einem weniger aggressiven Kurs. Sie versuchen unseren gerechtfertigten Kampf ins Leere laufe zu lassen. Das werden wir jedoch nicht zulassen, wir werden gegen diese Pläne noch fester zusammenstehen und den kämpferischen Antifaschismus zur Grundlage eines langandauernden Widerstandes machen, der sich für noch größere Kämpfe rüstet!

Vertrauen wir in unsere eigene Kraft!
Lernen wir auf unsere eigene Art zu Kämpfen!
Nieder mit dem Kapital!

 

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