LINZ: 3800 auf Demo gegen Burschenschafterball!

Oberösterreich ist jetzt schon über einem Jahr eine Region wo die Schwarz/Blaue Regierung ihre Antidemokratischen Angriffe wie z.b. Die Kürzungen bei der Mindestsicherung, Studiengebühren und einer „Frauen an den Herd Politik“ (Kinderbetreuung, Streichung diverser Fraueninitiativen) versucht durchzusetzen. Dies führte in Oberösterreich bereits zu großen Demonstrationen, wo sich insgesamt bis zu 10.000 DemonstrantInnen beteiligten.

 

Zu den Protesten gegen die neue Schwarz-Blaue Regierung kamen die alljährlichen Proteste gegen die Burschenschaften zusammen. Dies bringt dem antifaschistischen Kampf in Österreich eine gute Voraussetzung, dass sich die ehrlichen AntifaschistInnen, DemokratInnen und Revolutionäre zusammen schließen um den Kampf gegen das Kapital voran zubringen.
Das zeigte sich auch an der Größe der Demonstration, so beteiligten sich im Gegensatz zu den von dem offiziellen Demoleitung anfangs geschätzten 600, im Laufe der Demo bis zu 3800 DemonstrantInnen an dem Protest.

Die Initiative „Stahlstadt gegen Faschismus“ beteiligte sich gemeinsam mit der Antifaschistischen Aktion und der Solidarwerkstatt an der Demo. Im Gegensatz zu dem geplanten Spaziergang von „Linz gegen Rechts“ brachte dieser Block einen kämpferis

chen Ausdruck in die Demo. Durch das entschlossene Auftreten der AntifaschistInnen reihten sich zahlreiche DemonstrantInnen in den Block ein und beteiligten sich aktiv an den Parolen. Nicht nur durch die Parolen, sondern auch an der Zusammensetzung des Blocks zeigte sich der internationale Charakter. Besonders große Beteiligung gab es von DemonstrantInnen aus Afghanistan, Syrien und Irak. Weiters wurde diese Demonstration genutzt um sich an der internationalen Kampagne zur Freilassung von G.N. Saibaba und aller politischen Gefangenen in Indien zu beteiligen.
Besonders hervorzuheben ist außerdem die große Beteiligung der Frauen an diesem Block, die entgegen der patriarchalen Vorstellungen der Herrschenden, durch ihr selbstbewusstes, lautes und kämpferisches Auftreten dem Block einen starken Ausdruck verliehen!

Die letzten Demonstrationen zeigen uns, dass sich große Teile der Bevölkerung nicht von der reformistischen Demoleitung blenden lassen. Der Kampf gegen Schwarz-Blau ist ein gerechtfertigter Kampf, doch müssen wir diesen weiterführen. In der jüngsten Vergangenheit wurden in Linz dann große Erfolge erreicht, wenn sich die AntifaschistInnen auf ihre eigene Kraft stützen und von den Erfolgen ausgehend lernten auf ihre eigene Art zu kämpfen! Die antifaschistische Bewegung darf sich nicht auf einzelnen Siegen ausruhen, sondern muss gerade heute den Protest voran bringen – die Leute organisieren und eine immer stabilere Basis für den kämpferischen Antifaschismus schaffen!

Nieder mit dem Kapital!
Weg mit Schwarz-Blau!
kämpferischer Antifaschismus voran!
Tod dem Faschismus, Freiheit dem Volk!

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