Bericht: Große Demonstration gegen „Akademiker Ball“ in Wien

Dieses Jahr jährte sich die Demonstration gegen den Akademiker Ball zum zehnten mal. Nicht nur das Jubiläum sondern auch die schwarz-blaue Regierung brachten spezielle Voraussetzung. Seit nun zwei Monaten wird Österreich von den aggressivsten Vertretern des Kapitals regiert. Angriffe auf grundlegende demokratische Rechte, weitere Verschärfung der Ausbeutung und Unterdrückung der Bevölkerung entfachten den Zorn der Massen. Seit zwei Monaten beteiligten sich 100.000 an den Protesten gegen die neue Regierung.

Seit der letzten Großdemonstration wurde der kämpferische Antifaschismus angegriffen, das Zünden von Bengalen wurde als großes Verbrechen dargestellt. Die Polizei warnte vor den linksextremen “Demotouristen“ um ihr Großaufgebot zu rechtfertigen und bei möglichen Auseinandersetzungen hart durchzugreifen.

Die mediale Stimmungsmache gegen diese Demonstration konnte die AntifaschistInnen nicht einschüchtern ihren gerechtfertigten Zorn zu zeigen. Noch nie in den zehn Jahren, gab es eine größere Beteiligung am Protest, über 10.000 nahmen teil.

Wir müssen uns auf einen langfristigen antifaschistischen Kampf einstellen. Die „Antifaschistische Aktion“ hob sich durch eine starke Einheit und ein kämpferisches Auftreten besonders hervor.

Das führte zu einer allgemein guten Stimmung, die bis zum Schluss hoch war. Besonders auch die neuen Parolen „Das Kapital hat viele Farben, ihnen allen den Kampf ansagen“ und „Hoch die internationale Solidarität, verteidigt die Neutralität“ wurde von großen Teilen mitgetragen.

Viele AntifaschistInnen ließen sich nicht einschüchtern, traten kämpferisch auf und zündeten trotz der medialen „Panikmache“ Leuchtfakeln und Bengalen, welche entgegen der medialen Hetze gut ankamen und die Stimmung weiter hoben.

Unter den neuen Voraussetzungen wurde der kämpferische Antifaschismus erfolgreich verteidigt. Es zeigte sich das ein großer Teil der AntifaschistInnen keine Illusionen in irgendwelche bürgerlichen Parteien hat, doch an was es fehlt ist die Perspektive. Das ist die Aufgabe der sich die fortschrittlichsten Kräfte in den Reihen des kämpferischen Antifaschismus annehmen müssen. Diese Demonstration ist eine gute Grundlage für die weiteren Proteste. Wir müssen uns auf einen langfristigen antifaschistischen Kampf einstellen. Solange das Kapital nicht niedergeschlagen ist, ist es gezwungen die Ausbeutung und Unterdrückung weiter zu verschärfen. Nur wenn wir unsere Kräfte zusammenschließen und uns organisieren, können wir uns gegen die kommenden Angriffe wehren und die Bewegung auf ein neues Niveau heben.

Schließt die Reihen des kämpferischen Antifaschismus!

Tod dem Faschismus! Freiheit dem Volk!

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