Metaller KV

Aktuell liefen die alljährlichen Kollektivvertragsverhandlungen (KVV) der Metall Branche. In der vierten Runde der KVV der Metaller haben die Gewerkschaftsvertreter die Verhandlungen abgebrochen, Betriebsversammlungen sollen einberufen werden. Ausgelöst hat den Streit der sonst so einigen Sozialpartner ein Konflikt rund um die Inflationsrate (1,8%), die als Grundlage für die Verhandlungen um die Lohnerhöhung dient. In der sechsten Runde wurde jedoch eine Einigung, bei 3% Lohnerhöhung gefunden.

So berechtigt es ist für höhere Löhne zu kämpfen, ist eine „Lohnerhöhung“ von ein paar Prozent vor allem für die niedrigsten Lohngruppen wie bei Hilfsarbeitern geradezu ein Hohn. Vor allem deshalb, weil die offizielle Inflationsrate von 1,8 Prozent bei weitem nicht der wirklichen Inflation entspricht, beispielsweise werden Teuerungen bei Mietpreisen in diesem Berechnungssystem gar nicht berücksichtigt.

Außer dem hat es die Vergangenheit gezeigt, dass die ArbeiterInnen bei den Verhandlungen verlieren, sobald sie sich auf die Bonzen und den Apparat des ÖGBs verlassen, welche mit „Kampfmaßnahmen“ drohen, wenn es ihrem eigenen Interesse entspricht ihre Positionen zu verteidigen. Es liegt nicht im Interesse der ArbeiterInnen nur dann zu kämpfen, wenn die ÖGB-Bonzen rufen. Die ArbeiterInnen müssen sich eigenständig und unabhängig organisieren – um die revolutionäre Einheit der ArbeiterInnen zu stärken und somit auch Siege erringen zu können!

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