KPÖ-lerin als Spitzel

Tierschutzsprecherin der KPÖ als Spitzel für einen Großgrundbesitzer

Alexandra Benedik ist stellvertretende Koordinatorin der KPÖ Weinviertel und Mitglied des Bundesvorstands. Vorher war sie bei der katholischen Frauenbewegung und dann bei den Grünen, sprach aber später davon, dass das alles nur „Selbstdarsteller“ seien – und ließ sich in den Bundesvorstand der KPÖ wählen.

Sie ist mit Beginn einer Jagdkampagne zum VGT ( Verein gegen Tierfabriken) , als Tierschutzsprecherin der KPÖ gestoßen. 2015 nahm sie an einigen Aktionen teil und unterstützte den VGT bei der Gatterjagdkampagne tatkräftig. Gatterjäger Maximilian Mayr-Melnhof* konnte in diesem Zeitraum alle AktivistInnen mit vollem Namen ansprechen und wusste sogar über persönliche Daten bescheid. Nur über die Tierschutzsprecherin der KPÖ wusste Max Mayr-Melnhof auch nicht bescheid. Die KPÖlerin war auch auf internen Mailinglisten für AktivistInnen und fragte immer mehr Information beim VGT an, darunter wer in Salzburg Pickerl gegen die Gatterjagd aufgeklebt hätte. Kurz darauf folgte eine Privatklage von Max Mayr-Melnhof gegen Martin Balluch (VGT Obmann) wegen Beleidigung und übler Nachrede.

Andrea Benedik trat als überraschende Kronzeugin in der Privatanklage von Max Mayr-Melnhof gegen Martin Balluch an. Mayr-Melnhof will dafür als Schadenersatz 110.000 Euro. Sowas muss man sich mal einbauen: Die Tierschutzsprecherin der KPÖ im Bundesvorstand der Partei gibt interne Informationen eines Tierschutzverein an einen Großgrundbesitzer und Großindustriellen, einen Gatterjäger und Landesjägermeister weiter und spielt die Kronzeugin.

Die KPÖ schrieb in ihrer Stellungnahme dazu: „Alexandra steht für einen politischen Stil, der der KPÖ entspricht: Menschenverachtende Kampagnen heißen wir nicht gut, egal ob sie gegen Großgrundbesitzer, Mindestpensionsbezieherinnen oder Asylsuchende gerichtet sind“. (http://www.kpoe.at/home/2014/resolution-tierschutz).

Hier zeigt sich das die KPÖ ganz klar, dass sie keinerlei Prinzipien einer kommunistischen Partei vertritt. Sie betreibt selbst Spitzelwesen für die Herrschenden im Deckmantel von Humanismus. Die KPÖ entlarvt sich dadurch wieder einmal als Partei der Herrschenden!

Machen wir uns nicht mehr länger Illusionen. Wer wirklich demokratisch und revolutionär kämpfen will findet im Parlament keinen Weg dazu. Ausbeutung ist nicht abwählbar!

 

* Erbe des größten Kartonherstellers Europas, eines riesigen Firmenimperiums, ausgedehnter Wälder welche der größter Privatforstbetrieb Österreichs mit einer Gesamtfläche von 32.400 Hektar ist und Besitzer der Canadian Jagdvermittlung Gesellschaft.

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